photo 1 of 69 Winner, Jon Jones
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Andre WinnerTraining:
Morgens sparre ich oder mache Techniktraining. Abends arbeite ich dann an
meinen Grapplingfähigkeiten, ringe oder stemme Gewichte. Dazwischen koche ich
gern. Wie denkst Du über Deinen nächsten Gegner, Dennis Siver? Dennis ist ein guter Kickboxer und für seinen
Spinning Back Kick berüchtigt. Ich bestreite auch gar nicht, dass er auf dem
Boden unterschätzt wird. Das wird ein toller Kampf, weil wir beide gern im
Stand kämpfen. Ich bin mir trotz allem sicher, dass ich in allen Facetten mit
ihm mithalten können werde und den Kampf vorzeitig beenden werde. Wann und warum hast Du mit dem Training zum Profikämpfer begonnen? Ich bin schon seit meinem elften Lebensjahr im Sport
aktiv. Als ich vierzehn Jahre alt war, nahmen mich die Freunde meines Bruders
zum ersten Mal in ein Fitnessstudio mit, um an den Gewichten zu trainieren. Mir
machte das Boxen sehr viel Spaß, aber am Ende meldete ich mich mit sechzehn
Jahren in einer Karateschule an. Ich trainierte sehr intensiv, tat aber nie
etwas mit meinen Fähigkeiten. Ich hatte früher Vitor Belfort bei der UFC
gesehen und mich immer gefragt, wie ich gegen Kämpfer wie ihn abschneiden
würde. Ich kam dann zu den Leicester Shootfighters und hielt dort für einen
Freund die Pratzen, der gerade ein Selbstverteidigungsseminar abhielt. Dort
lernte ich dann meinen heutigen Coach Nathan Leverton kennen. Bei diesem
Seminar sah ich auch Dan Hardy und Paul Daley zum ersten Mal. Ich fand heraus,
dass wir ungefähr gleich alt sind und dass sie in der lokalen englischen
MMA-Szene recht erfolgreich waren. Ich dachte mir. „wenn sie das können, kannst
du das auch.“ Welche Ränge und Titel hast Du bereits gehalten? Ich hielt die Leichtgewichtsmeisterschaft von FX3. Hast Du irgendwelche Vorbilder? Ich habe zu viele Vorbilder, um sie alle zu nennen,
aber meine fünf Lieblinge sind Mike Tyson, BJ Penn, Anderson Silva, Roy Jones
Jr. und Bruce Lee. Was bedeutet es für Dich, in der UFC kämpfen zu dürfen? Es bedeutet mir die
Welt. Ich liebe es, in diesem Sport aktiv zu sein, aber er ermöglicht es mir
auch, meinen Lebensunterhalt zu bestreiten. Wer weiß, was ich beruflich täte,
wenn ich nicht kämpfen würde. Es gibt nicht viele Tätigkeiten, die mir auf
Dauer Spaß machen würden. Hast Du studiert – und wenn ja, welchen Abschluss hast Du? Ich habe nicht studiert, weil mich das Lernen nie
wirklich begeistert hat. Ich wusste nicht, was ich studieren wollte und wollte
mich auch nicht verschulden. Ich war auch immer der festen Meinung, dass mein
Weg nicht der übliche Weg sein wird. Als was hast Du vor Beginn Deiner Karriere als Profikämpfer gearbeitet? Ich arbeitete in
verschiedenen Clubs als Türsteher. Lieblingstechnik im Grappling? Aus dem Clinch an einem Takedown arbeiten oder der
Triangle Choke. Lieblingstechnik im Striking? Rechte Gerade.
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