photo 1 of 103 Krzysztof Soszynski vs. Stephan Bonnar
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Krzysztof SoszynskiTraining:
Ich trainiere wegen der Zeitverschiebung zu Deutschland ausschließlich am
Morgen und frühen Nachmittag. Wir kämpfen in Oberhausen ja am Abend, und ich
lebe in Kalifornien. Ich bin von 9 Uhr morgens bis 16 Uhr im Training. Für den
Kampf gegen Goran Reljic trainieren wir viel Defensive gegen seinen starken
linken Kick. Wir sind auch der Ansicht, dass Ausdauer in diesem Fight wichtig
sein wird. Ich arbeite auch an meiner Verteidigung gegen Ringen, nur für den
Fall, dass Goran am Boden kämpfen will. Wie denkst Du über Deinen nächsten Gegner, Goran Reljic? Er ist ein großartiger Striker und am Boden stark.
Er arbeitet außerdem bei Xtreme Couture an seinen ringerischen Fähigkeiten. Was
ihn so gefährlich macht, ist, dass er mit dem Rücken zur Wand steht. Er braucht
einen Sieg, um in der UFC zu bleiben. Er wird also nichts unversucht lassen, um
mich zu besiegen. Wann und warum hast Du mit dem Training zum Profikämpfer begonnen? Ich mache seit meinem sechzehnten Lebensjahr
Krafttraining und war sogar einmal Bodybuilder. Von dort aus wechselte ich zum
Profi-Wrestling und trainierte das zwei Jahre lang. Während eines
Wrestlingcamps in Calgary, Kanada traf ich Bad News Brown (einen ehemaligen
WWE-Wrestler). Er zeigte mir die Armbar und den Kimura, und ich war begeistert.
Als ich wieder nach Hause kam, suchte ich mir das beste Jiu-Jitsu-Gym der Stadt
und hörte mit dem Wrestling auf. Ich nahm an einigen Grapplingturnieren teil und
hatte nach sechs Monaten meinen ersten MMA-Kampf. Welche Ränge und Titel hast Du bereits gehalten? TKO Schwergewichtsmeister im Jahr 2006, ICC
Schwergewichtsmeister im Jahr 2004. Was bedeutet es für Dich, in der UFC kämpfen zu dürfen? Jeder Kämpfer im
MMA-Sport hat letztlich ein Ziel: es in die größte Liga der Welt zu schaffen.
Ich bekam nach fünf harten Jahren des Trainings und des Kämpfens die Chance,
zur UFC zu wechseln Hast Du studiert – und wenn ja, welchen Abschluss hast Du? Ich arbeitete gerade an einem Diplom in
Sportwissenschaften, als mich das Fieber packte. Ich war eh nicht der große
Bücherwurm und schmiss das Studium nach zwei Jahren. Als was hast Du vor Beginn Deiner Karriere als Profikämpfer gearbeitet? Ich hatte vor und
auch während meiner MMA-Karriere schon viele Stellen. Bis vor kurzem habe ich
selbst in Kanada MMA-Shows veranstaltet. Davor war ich im Fairmont Hotel
angestellt. Ich arbeitete in der Vergangenheit als Fahrer für Coca Cola und
belud in Winnipeg Lastwägen. Lieblingstechnik im Grappling? Der Kimura. Das ist ein toller Aufgabegriff, den man
aus jeder Position heraus ansetzen kann. Lieblingstechnik im Striking? Jab zum Kopf, Cross zum Körper, Haken zum Kopf.
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