Die Inoffiziellen Halbjahresawards 2011: Die Kämpfer

Die höchst inoffiziellen Halbjahresawards gehen mit den bislang besten Kämpfern des Jahres 2011 zu Ende…

Es ist soweit. Die Inoffiziellen Halbjahresawards gehen heute mit den Kämpfern zu Ende, die im Jahr 2011 bislang am meisten überzeugt haben. Ich verrate nicht zu viel, wenn ich euch sage, dass ihr nicht allzu überrascht sein werdet, wer an der Spitze dieser Liste steht.

 

5 – Mark Munoz

Nach seiner Erstrunden-KO-Niederlage im Halbschwergewicht gegen Matt Hamill im Jahr 2009 fragte man sich, ob Mark Munoz wirklich den Sprung vom Ringer zum MMA-Kämpfer schaffen könne. Ja, das konnte er. Und nicht nur das, in der Mittelgewichtsklasse wurde er zu einem der derzeit besten Kämpfer. Momentan ist er drei Kämpfe in Folge ungeschlagen, in diesem Jahr besiegte er bereits CB Dollaway und Demian Maia. Die „Filipino Wrecking Machine“ hat sich enorm weiterentwickelt und verbessert sich nach wie vor mit jedem Kampf.

 

4 – Melvin Guillard

Der Reifeprozess von Melvin Guillard ist beendet. Lange Zeit galt er als riesengroßes Talent, dem zum großen Durchbruch aber immer irgendetwas fehlte. Im Jahr 2011 läuft es richtig rund für den „Young Assassin“ und er wurde schnell zu einem ernstzunehmenden Herausforderer auf den Leichtgewichtstitel von Frankie Edgar. Aktuell blickt Guillard auf fünf Siege hintereinander zurück, dieses Jahr hat er bereits Evan Dunham und Shane Roller KO geschlagen. Im Octagon ist Guillard ein furchterregender Gegner. „Endlich!“, werden jetzt viele ausrufen. Und das zu Recht.

 

3 – Clay Guida

In MMA-Kreisen ist man sich einig: Clay Guida ist ein Teufelskerl. Er macht dieser Bezeichnung alle Ehre, aber neben seiner herumwirbelnden Haarpracht und den fliegenden Fäusten vergisst man oft, dass „The Carpenter“ auch einer der klügsten Kämpfer in der Leichtgewichtsklasse ist. Im Jahr 2011 sah man das besonders bei seinen Siegen gegen Takanori Gomi und Anthony Pettis. Indem er gegen Gomi bizarre Bewegungen vollführte, verwirrte er seinen Gegner, ehe es ihm in der zweiten Runde gelang, ihn mit einem Guillotine Choke zur Aufgabe zu zwingen. Gegen Pettis setzte er auf eine konservativere Strategie mit Ground and Pound, der sich der dynamische WEC-Champion nicht entziehen konnte. Egal wie er vorging, das Ergebnis war am Ende immer dasselbe: ein Sieg und ein Schritt näher am Kampf um die Weltmeisterschaft.

 

2 – Brian Stann

Klar, Brian Stanns Debüt in der Mittelgewichtsklasse gegen Mike Massenzio im Jahr 2010 war aufregend und erfolgreich und so weiter, aber was würde passieren, wenn der frühere WEC Halbschwergewichtschampion gegen einen hochrangiges Mittelgewicht kämpfen würde, vor allem eines mit einer so großen Schlagkraft wie Chris Leben? Nun, das ehemalige Mitglied des US Marine Corps schlug ihn bei UFC 125 im Januar nach 3:37 Minuten KO. Die Zugabe? Ein TKO-Sieg in der zweiten Runde gegen Jorge Santiago, der ins Octagon zurückkehrte, nachdem er elf von zwölf Kämpfen gewonnen hatte. Als nächstes steht für Stann der Rückkehrer Chael Sonnen an. Wenn der „All-American“ an diesem früheren Mittelgewichtstitelherausforderer vorbei kommt, gäbe es dann noch jemanden, der einen Titelkampf mehr verdienen würde als er?

 

1 – Jon Jones

Überraschung, Überraschung. Sieh mal an, wenn wir an der Spitze der Liste gefunden haben. Nur der Mann, der im Februar Ryan Baders Siegesserie zunichtemachte, im März dabei half, einen Räuber zu stellen und dann wenige Stunden später Mauricio „Shogun“ Rua innerhalb von drei Runden besiegte, um die Weltmeisterschaft im Halbschwergewicht zu gewinnen. Wenn das kein erfolgreiches halbes Jahr ist, was dann? Es wirkt fast so, als hätte sich das Schicksal zugunsten des New Yorkers Jon Jones etwas beeilt, aber der dynamische junge Weltmeister scheint das Leben an der Spitze gut zu bewältigen. Der nächste Gegner von Jonny Bones? Der ehemalige Weltmeister Quinton „Rampage“ Jackson.

 

Ehrenvolle Erwähnung: Anderson Silva, Demetrious Johnson, Kyle Kingsbury, Dennis Siver, Brian Ebersole, Jim Miller, Matt Mitrione, Georges St. Pierre, Jose Aldo, Jake Ellenberger, Dominick Cruz, Junior dos Santos, Charlie Brenneman

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