Condit liebt das Kämpfen noch immer

LAS VEGAS, NV - DECEMBER 30: <a href='../fighter/Carlos-Condit'>Carlos Condit</a> prepares to fight <a href='../fighter/Neil-Magny'>Neil Magny</a> in their welterweight bout during the UFC 219 event inside T-Mobile Arena on December 30, 2017 in Las Vegas, Nevada. (Photo by Jeff Bottari/Zuffa LLC/Zuffa LLC via Getty Images)Carlos Condit sprach es nie öffentlich aus, aber nach seiner Niederlage gegen Neil Magny im vergangenen Dezember sah es für einen Moment so aus, als wäre seine aktive Karriere vorbei.

Der ehemalige Interim-Champion im Weltergewicht war bei UFC 219 in Las Vegas nach einer sechzehnmonatigen Pause zurückgekehrt, aber die lange Auszeit sei kein Grund für seine enttäuschende Leistung gewesen, meint er.

„Ich war extrem unzufrieden mit mir – das da draußen war nicht ich“, sagte der 33 Jahre alte US-Amerikaner. „Ich musste mich abseits des Octagons um viele andere blöde Dinge kümmern und stand mir dann selbst im Weg. Nach dem Kampf dachte ich: Mist, das war es jetzt, ich bin am Ende. Aber das ist nicht der Fall. Ich habe mich von äußeren Umständen ablenken lassen. Mittlerweile fühle ich mich wieder super, ich habe nun viel mehr Energie.“

Ursprünglich hätte Condit in der Nacht zum Sonntag bei der „UFC Fight Night“ in Glendale, Arizona auf Matt Brown treffen sollen. Diesen Kampf wollen die Fans seit Jahren sehen, aber Brown sagte aufgrund einer Knieverletzung ab. Auch Condit wollte diesen Kampf unbedingt – und das scheint ein perfekter Grund zu sein, den Rücktritt erst mal zu verschieben. Aber es war nicht der ausschlaggebende Grund, warum sich Condit entschloss, weiterzumachen. Ihm wurde bewusst, dass er dem Sport noch viel zu geben hat.

„Ich will den Menschen zeigen, was ich wirklich kann und sie mit meinen Leistungen zum Staunen bringen“, sagte Condit. „Ich freute mich auf den Kampf gegen Matt Brown, denn der hätte sicherlich das Beste aus mir herausgeholt.“

Aber die MMA-Götter geben es und sie nehmen es wieder weg. Brown muss verletzungsbedingt einige Monate pausieren – das ist die schlechte Nachricht. Die gute Nachricht ist, dass Condit für die „UFC Fight Night“ in Glendale einen ebenso spannenden Ersatzgegner bekommt hat: Alex „Cowboy“ Oliveira. Auch er hat das Potential, das Beste aus Condit herauszuholen.

LAS VEGAS, NV - DECEMBER 30: (L-R) Carlos Condit punches Neil Magny in their welterweight bout during the UFC 219 event inside T-Mobile Arena on December 30, 2017 in Las Vegas, Nevada. (Photo by Jeff Bottari/Zuffa LLC/Zuffa LLC via Getty Images)„Oliveira ist ein gefährlicher Mann“, sagte Condit. „Er schlägt viel und hart und ich denke, in manchen Bereichen könnte er sogar gefährlicher sein als Matt Brown. Er ist ein bisschen athletischer und explosiver. Er ist vielleicht nicht so vielseitig und technisch versiert wie Matt, aber im Octagon ist er eine Maschine.“

Das ist vielleicht das größte Kompliment, das Condit einem Gegner geben kann, denn genau das trifft auch auf ihn zu. Aus kämpferischer Sicht ist er noch immer der gnadenlose Krieger, der zwischen 2007 und 2008 die Weltergewichtsklasse von WEC dominierte und sich mit Stars wie Martin Kampmann, Rory MacDonald, Nick Diaz, Georges St-Pierre, Johny Hendricks und Robbie Lawler unvergessliche Schlachten lieferte.

„Ich liebe das Kämpfen“, sagte Condit. „Im Laufe der Jahre hat sich immer mal wieder etwas zwischen mich und meine Liebe zum Kämpfen gestellt, aber das Feuer ist nie erloschen. Meine Liebe zum Kämpfen werde ich nie verlieren. Nur lasse ich leider manchmal zu, dass ich mich von äußeren Umständen ablenken lasse.“

Samstagnacht steigt Condit wieder einmal ins Octagon, um das zu tun, was er am besten kann. Ihm geht es dabei nicht vorwiegend um Titel und Geld und Ranglistenplätze. Er will einfach nur kämpfen.

„Ich muss nur ich selbst sein“, sagte Condit. „Wenn ich im Octagon kämpfe, bin ich frei. Ich quäle mich durch das Training, um frei zu sein und ich liebe es wirklich, frei zu sein und mich einem anderen Verrückten im Kampf zu stellen.“

Das Hauptprogramm der „UFC Fight Night“ in Glendale, Arizona läuft in der Nacht vom 14. auf den 15. April live auf ran FIGHTING, das Vorprogramm auf UFC FIGHT PASS.

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