Hernandez: Cerrone hat nichts gut gemacht

 

Das Leichtgewicht Alex Hernandez hat erst zwei UFC-Kämpfe gestritten, aber er hat das Beste daraus gemacht. Der US-Amerikaner gehört zu den stärksten Neulingen des vergangenen Jahres. Bei seinem UFC-Debüt benötigte er nur 42 Sekunden, um den Veteranen Beneil Dariush auszuknocken. Wenige Monate später besiegte er Olivier Aubin-Mercier dominant nach Punkten. Mit diesen guten Leistungen verdiente er sich den größten Kampf seiner Karriere. Samstagnacht trifft er bei der „UFC Fight Night“ in Brooklyn auf Donald „Cowboy“ Cerrone, der dann ins Leichtgewicht zurückkehrt.

In der Fight Week haben wir uns mit Hernandez getroffen und über seinen Start in der UFC sowie seinen bevorstehenden Gegner gesprochen.

UFC: Es gab keine Liste der „Newcomer des Jahres 2018“, in der dein Name gefehlt hat. Was viele Menschen neben deinen dominanten Leistungen überraschte, war die Tatsache, dass du scheinbar aus dem Nichts aufgetaucht bist.

AH: Mich hat das nicht überrascht, ich habe eine lange Reise hinter mir. Mein Manager Jason House hat mich entdeckt und gefördert. Das war ein langer Prozess. In unserem Privatleben gab es einige Hürden, die wir überwinden mussten. Es war schwierig, das berufliche, das sportliche und das private Leben in Einklang zu bekommen. Aber ich habe mich durchgekämpft. 2018 habe ich gesagt, dass dies das Jahr sein wird, in dem ich es in die UFC schaffe. Ich habe meinen Job an den Nagel gehängt und mich nur noch auf den Sport konzentriert. Ich habe mein Training und meine Regenerierung optimiert, um der Kämpfer zu werden, der ich heute bin. Ich bin ein echter Kämpfer geworden. Die anderen nennen sich nur „Kämpfer“, aber ich bin ein Krieger. Als ich 18 Jahre alt war, habe ich gesagt, dass ich mit 25 in der UFC sein werde. Und genau so ist es gekommen.

UFC: Nachdem du letzten Sommer in Calgary gewonnen hattest, dachtest du wohl nicht, dass du danach gegen Donald „Cowboy“ Cerrone kämpfen würdest.

AH: Nein. Ich habe im vergangenen Jahr einige Namen in den Mund genommen, einige Kämpfer aus der Top 10 herausgefordert, aber keiner hat angebissen. Das fand ich schade, denn ich wollte 2018 mit einem großen Sieg abschließen. Aber so, wie es jetzt gekommen ist, bin ich zufrieden. Ich hätte nicht gedacht, dass ich zum jetzigen Punkt in meiner Karriere gegen Donald Cerrone kämpfen würde. Aber das passt zu meinen Plänen. Bis 2020 will ich den Gürtel haben.

UFC: Du hast Donald Cerrone wahrscheinlich schon 20 Mal kämpfen sehen, entweder als Fan oder jetzt, um ihn zu analysieren. Was hat er im Weltergewicht gut gemacht, das er jetzt ins Leichtgewicht mitnehmen kann?

AH: Zuletzt hat er überhaupt nichts gut gemacht. Die Siege, die er eingefahren hat, waren Geschenke seiner Gegner. Mike Perry war im Octagon ein Philanthrop und hat ihm seinen Arm geschenkt. Auf mich warten keine Überraschungen, ich bin auf alles vorbereitet. Ich konzentriere mich nicht auf einen bestimmten Gegner, ich analysiere keinen Gegner und bereite mich auch nicht spezifisch vor. Für mich gibt es auch keine Off-Season, ich trainiere das ganze Jahr über. Ich versuche ständig, mich weiterzuentwickeln. Egal ob man mir Donald vorsetzt oder Trinaldo, das ist mir schnuppe, ich werde bereit sein. Cerrone wird eben Cerrone sein, jeder weiß, was er kann. Aber ich schwöre bei Gott, dass ich am Samstag eine gute Leistung zeigen werde. Ich hoffe nur, dass er im Octagon merkt, dass er in einem Kampf steckt, denn bei Don weiß man das nicht immer.

UFC: Was glaubst du, in welchen Bereichen bist du im Vorteil?

AH: Bei aller Bescheidenheit, aber ich wüsste nicht, in welchem Bereich ich im Nachteil wäre. Ich denke, ich bin physisch stärker, schneller, technisch versierter, sowohl im Stand als auch auf dem Boden. Ich fühle mich in allen Bereichen wohl. Ich werde ihn unter Druck setzen und seinen Willen brechen. Wenn wir auf dem Boden landen, bleiben wir dort so lange, wie er will. Wenn er wieder aufstehen will, stehen wir wieder auf. Wenn er im Stand verlieren will, werde ich ihm den Wunsch erfüllen. Mir ist das völlig egal.

UFC: Viele Menschen werden dich zum ersten Mal kämpfen sehen. Was können die erwarten?

AH: Einen Adrenalinkick. Ich werde ihn unter Druck setzen und das Tempo vorgeben. Und ich werde das auf eine künstlerische, wunderschöne Art und Weise tun. Ihr werdet einige verheerende Angriffe sehen. Ihr könnt euch auf meinen Kampf freuen.

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Samstag, April 20
St Petersburg, Russia

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