Max Holloway meldet sich zu Wort

DETROIT, MI - DECEMBER 02: <a href='../fighter/Max-Holloway'>Max Holloway</a> signals to the crowd as he enters the Octagon prior to facing <a href='../fighter/Jose-Aldo'>Jose Aldo</a> of Brazil in their UFC featherweight championship bout during the UFC 218 event inside Little Caesars Arena on December 02, 2017 in Detroit, Michigan. (Photo by Josh Hedges/Zuffa LLC/Zuffa LLC via Getty Images)
Drei Monate ist das Jahr 2018 alt und Max Holloway fehlen immer noch die Worte, um seinen Karriereverlauf im vergangenen Jahr zu beschreiben. Er besiegte die brasilianische Legende Jose Aldo bei UFC 212 in dessen Heimatstadt Rio de Janeiro und wiederholte diesen Erfolg sechs Monate später bei UFC 218 in Detroit.

Im vergangenen Jahr erlebte Holloway den Höhepunkt einer Reise, die er vor mehr als vier Jahren nahezu unbemerkt begonnen hatte, als er Will Chope im Vorprogramm der ersten exklusiven Veranstaltung auf UFC FIGHT PASS in der zweiten Runde bezwang.

Der 26 Jahre alte Hawaiianer will sich nicht auf seinen Lorbeeren ausruhen, sondern konzentriert sich viel lieber auf die Herausforderungen, die vor ihm liegen.

„Worte können es nicht schreiben, ich bin echt sprachlos“, sagte Holloway über seine beiden Siege gegen Aldo, mit denen er seine Siegesserie auf zwölf Kämpfe ohne Niederlage ausbaute. „Ich kann es immer noch nicht fassen. Ich bin keiner dieser Menschen, die sich nach kleinen Erfolgen in ihrem Ruhm sonnen und dann ziemlich schnell von der Realität eingeholt werden. Ich habe mir meinen Status hart erarbeitet und werde fokussiert bleiben. Ich lasse nicht zu, dass mir das zu Kopf steigt. Ich habe etwas Großartiges erreicht, aber wenn ihr denkt, ich hätte in meinem letzten Kampf gut ausgesehen, dann freut euch auf den nächsten Kampf, denn ich verbessere mich ständig.“

Vor seinem Interimstitelkampf gegen Anthony Pettis bei UFC 206 bezeichnete Holloway die Rangliste im Federgewicht als „unklar“ und kündigte an, er werde in der stark besetzten Gewichtsklasse für Klarheit sorgen.

„Es fühlt sich gut an, ein bisschen Stabilität in unsere Gewichtsklasse zu bringen“, sagte Holloway. „Wenn alles vorüber ist, will ich, dass die Menschen sagen: ‚Dieser Typ hat für die Gewichtsklasse einiges geleistet. Er hat seinen Titel immer und immer wieder verteidigt. Er hat gegen jeden gekämpft, er hat sich keine Gegner ausgesucht, sondern seinen Titel gegen jeden verteidigt, der der Herausforderer Nummer 1 war.‘“


Anfang März hätte Holloway sein Vermächtnis im Octagon weiter ausbauen können, denn im Hauptkampf von UFC 222 in Las Vegas sollte er seinen Weltmeistertitel im Federgewicht gegen Frankie Edgar verteidigen, einen ehemaligen Champion im Leichtgewicht. Das Titelduell war bereits für UFC 218 angesetzt, aber Edgar verletzte sich und wurde von Aldo ersetzt. Auch der zweite Anlauf scheiterte.

Einen Monat vor der Veranstaltung musste Holloway verletzungsbedingt absagen und verhinderte damit einen der mit größter Spannung erwarteten Kämpfe des ersten Halbjahres.

„Ich habe alles in meiner Macht stehende versucht, um zu diesem Kampf anzutreten“, sagte Holloway. „Ich habe nicht absagen wollen, das war eine Entscheidung der Ärzte. Ich weiß nicht, ob die Menschen das verstehen, aber ich habe wirklich alles gemacht, was von mir verlangt wurde. Ich fragte ständig, wie ich doch noch kämpfen könnte, aber die Ärzte haben das letzte Wort und die haben es mir verboten.“

„Das hat mich fertig gemacht“, fügte Holloway hinzu. „Die Menschen müssen begreifen, dass ich kurz davor stand, Geschichte zu schreiben. Ich konnte endlich wieder an der Westküste kämpfen, gegen einen ehemaligen Weltmeister, der schon mit einem anderen Hawaiianer zu tun hatte. Die Absage hat mich richtig fertig gemacht.“

Als Edgar im vergangenen Dezember absagte, bekam Holloway die Gelegenheit, seine Position an der Spitze der Gewichtsklasse mit einem zweiten Sieg über ihren langjährigen Champion zu untermauern. Sein Wegbleiben bei UFC 222 ermöglichte es einem anderen Federgewicht, die beste Leistung seiner Karriere zu zeigen.

Ortega bekam die Gelegenheit, Holloway gegen Edgar zu ersetzen und nutzte seine Chance, um sich als neuer Herausforderer Nummer 1 zu positionieren. Der Kalifornier brauchte weniger als eine Runde, um der erste Kämpfer zu werden, der Edgar vorzeitig besiegte. Das Duell zwischen Ortega und Holloway hat nun das Potential, einer der größten Kämpfe des Jahres zu werden.

„Es kann losgehen, ich werde gegen ihn kämpfen“, sagte Holloway über Ortega, der in 15 Profikämpfen ungeschlagen ist und im Octagon bereits sechsmal vorzeitig gewann. „Jeder sah das Video, in dem er mit Dana White sprach – ich habe auch mit Dana White gesprochen und denke, dass ein Kampf zwischen Ortega und mir unausweichlich ist.“

Jetzt kommt es nur noch darauf an, wie schnell Holloway wieder fit und gesund wird. Momentan wartet der Weltmeister auf die ärztliche Freigabe. Die Mediziner müssen entscheiden, wann er nach seiner Knöchelverletzung wieder ins Training einsteigen kann.

Idealerweise würde Holloway gerne im Juli oder August zurückkehren. Doch egal, wann und wo er sein Comeback feiern wird – er freut sich riesig auf den Kampf gegen einen so gefährlichen Herausforderer wie Ortega.

„Wenn mich die Menschen mit Ortega vergleichen, heißt es, er sei mein gefährlichster Gegner, er könne mich hier und da stoppen, bla bla bla, er ist überall großartig“, sagte Holloway. „Ich kann es kaum erwarten. Wenn irgendwo eine Gefahr auftaucht, laufe ich geradewegs darauf zu. Das ist mir egal.“

„Entfernt die Warnhinweise, denn je mehr Warnhinweise ich sehe, umso mehr Lust bekomme ich“, fügte Holloway mit einem Lachen hinzu. „Der Mann ist gefährlich. Jeder spricht über seine Fähigkeiten im Jiu-Jitsu, aber er hat auch schon Gegner ausgeknockt. Er war zuletzt sehr gut in Form. Er verbessert sich im Standkampf und seine Fähigkeiten im Bodenkampf sprechen für sich selbst. Ich kann den Kampf kaum noch abwarten.“

Damit geht es ihm genauso wie allen anderen.

Samstag, September 22
10:30PM/7:30PM
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Sao Paulo, Brazil

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