Luke Rockhold: Ich bin der Beste

<a href='../fighter/Luke-Rockhold'>Luke Rockhold</a> holds and open workout session for fans and media on September 14, 2017 in Pittsburgh, PA. (Photo by Brandon Magnus/Zuffa LLC)Der Hurrikan „Irma“ zwang Luke Rockhold vor der „UFC Fight Night“ in Pittsburgh dazu, Südflorida früher als geplant zu verlassen. Sein Trainingslager musste er vorzeitig beenden. Mutter Natur richtet sich eben nicht nach einem Kampfsportler, selbst wenn er zu den Besten seiner Zunft gehört.

Situationen wie diese zeigen, dass ein UFC-Kämpfer wie er nicht nur wegen seines Könnens im MMA-Sport an die Spitze gelangt, sondern auch, weil er das ganze Drumherum ausblenden und sich nur auf den bevorstehenden Kampf konzentrieren kann.

„Das gehört zum Sport dazu, man muss mit allem fertigwerden“, sagt Rockhold, ein ehemaliger Weltmeister im Mittelgewicht. „Ich bin nicht einer der Besten, ich bin der Beste und ich werde mit allem am besten fertig. Ich weiß genau, wie ich mein Leben strukturieren muss. Ich weiß, was ich tun muss, um erfolgreich zu sein. Daher bin ich nach Florida gegangen. Ich musste mich wieder auf das Wesentliche konzentrieren.“

„Die Einstellung ist das Wichtigste“, sagt Rockhold weiter. „Wenn man nicht glaubt, der Beste zu sein, dann hat man hier nichts verloren. Ich glaube es nicht nur, ich weiß es. Wenn ich gesund und fokussiert bin, kann mich kein Mensch auf dieser Erde schlagen.“

Luke Rockhold holds and open workout session for fans and media on September 14, 2017 in Pittsburgh, Pennsylvania. (Photo by Brandon Magnus/Zuffa LLC)Der 32 Jahre alte Kalifornier stand im Juni 2016 zum letzten Mal im Octagon. Damals schlug ihn Michael Bisping in ihrem Rückkampf überraschend KO und nahm ihm den Weltmeistertitel ab. Seitdem pausierte Rockhold. David Branch, gegen den er Samstagnacht im Hauptkampf der „UFC Fight Night“ in Pittsburgh antritt, ist nicht die Art von Gegner, die er sich für sein Comeback erhofft hatte – aber er ist ein Gegner.

„Ich habe auf alle möglichen Gegner gewartet, aber irgendwann wollte ich nicht länger warten“, sagt Rockhold. „Ich sollte erst gegen Anderson Silva kämpfen, dann gegen Gegard Mousasi. Mir wurden einige Kämpfe angeboten, aber die potentiellen Gegner haben sie nicht angenommen. Ich sollte gegen Yoel Romero kämpfen, aber er wollte keinen Hauptkampf über fünf Runden machen. Ich bin seit 2011 in Titelkämpfen und Hauptkämpfen angetreten. Seitdem habe ich nur einen auf drei Runden angesetzten Kampf bestritten. So läuft das eben bei mir.“

Jetzt ist Rockhold endlich wieder da und er ist entschlossener denn je, seinen Weltmeistertitel zurückzuerobern. Nach einem Trainingslager in Florida bei Henri Hooft hat er das Gefühl, dass er nicht lange brauchen wird, um dieses Ziel zu erreichen.

„Ich habe meinen Fokus und meine Gesundheit wiedererlangt“, sagt er. „Ich war noch nie gesünder, ich war noch nie fokussierter, ich war noch nie hungriger.“

Luke Rockhold interacts with the fans after holding an open workout session on September 14, 2017 in Pittsburgh, PA. (Photo by Brandon Magnus/Zuffa LLC)Aber ist er nach der bitteren Niederlage gegen Bisping immer noch derselbe Mensch und Kämpfer?

„Ich genieße das Leben und es gibt nichts, was mich davon abhalten kann“, sagt Rockhold. „Mir schmeckt überhaupt nicht, wie der letzte Kampf ausgegangen ist, aber ich werde das alles wieder richtigstellen. Von so etwas lasse ich mir mein Leben nicht ruinieren, dafür bin ich nicht der Typ. Die Auszeit hat mir geholfen, zu verstehen, was ich wirklich will. Ich will in diesem Sport noch einiges erreichen und ich weiß, dass mir das gelingen wird. Jetzt ist es an der Zeit, den Worten auch Taten folgen zu lassen.“

Mit einem Sieg über Branch würde Rockhold erst einmal in die Erfolgsspur zurückkehren. Aber verschafft ihm das auch direkt einen Titelkampf gegen Bisping, der seinen Gürtel im November bei UFC 217 gegen Georges St-Pierre verteidigt?

„Das liegt an ihm“, sagt Rockhold. „Er hat zwei Möglichkeiten: Entweder steht er seinen Mann und nimmt den Kampf an oder er rennt davon. Wenn ich seine sogenannte Titelregentschaft betrachte, habe ich keine Ahnung, wie er sich entscheiden wird. Ich werde einfach nur meinen Job erledigen. Bisping oder nicht Bisping, ich werde mir meinen Titel zurückholen und an die Spitze zurückkehren. Wer auch immer sich mir in den Weg stellt, wird dafür bezahlen.“

Die „UFC Fight Night“ in Pittsburgh läuft in der Nacht zum 17. September live auf UFC FIGHT PASS.

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