Machida will zuhause wieder siegen

 
Lyoto Machida feierte im vergangenen Oktober nach mehr als zwei Jahren Pause sein Comeback, aber es war nicht die triumphale Rückkehr, die sich der ehemalige Weltmeister im Halbschwergewicht vorgestellt hatte.

Derek Brunson deckte den brasilianischen Veteranen in der ersten Runde mit Schlägen ein und beendete den Kampf nach nur 2:30 Minuten. Machida hatte nicht einmal die Gelegenheit, den Ringrost abzuschütteln, den er in den 28 Monaten zuvor angesetzt hatte.

Machida punches CB Dollaway during the UFC Fight Night event on December 20, 2014 in Barueri, Brazil. (Photo by Josh Hedges/Zuffa LLC/Zuffa LLC via Getty Images)Samstagnacht kehrt er schon wieder ins Octagon zurück. Im Hauptkampf der „UFC Fight Night“ in Belem tritt das Mittelgewicht gegen den aufstrebenden und ungeschlagenen Eryk Anders an.

„Mit meiner letzten Leistung bin ich nicht zufrieden, weil ich nicht genug Zeit hatte, um meine Fähigkeiten zu zeigen“, sagte Machida über den Kampf gegen Brunson. „Der Kampf war zu kurz und ich hatte keine Möglichkeit, mein Talent und mein Können zu beweisen.“

„Ich war ein wenig frustriert, aber ich denke, dass man aus allem etwas lernen kann“, fügte Machida hinzu. „Ich muss jetzt den nächsten Schritt wagen und dieser Kampf ist der nächste Schritt. Es gibt keine bessere Chance als diese, denn der Kampf findet in meiner Heimatstadt statt. Ich glaube, für ein Comeback könnte es keinen besseren Ort geben. Ich sehe das als großartige Chance.“

Für manche mag die Rückkehr nach der schnellen Niederlage gegen Brunson vielleicht etwas zu früh erscheinen, aber der 40 Jahre alte Brasilianer zögerte nicht, als er die Gelegenheit bekam, zuhause zu kämpfen.

Zu allererst will er die Niederlage gegen Brunson – sowie seine anhaltende Negativserie –schnell vergessen machen und mit einem Sieg ins Wettkampfjahr 2018 starten.

„Ja, definitiv“, antwortete er auf die Frage, ob die Comeback-Niederlage und seine lange Auszeit bei seiner Entscheidung eine Rolle spielten. „Ich glaube, ich muss diesen Kampf bestreiten, weil ich bei meinem letzten Kampf keine Gelegenheit hatte, meinen Rhythmus zu finden. Nach der zweijährigen Auszeit ist es wichtig, dass ich meinen Rhythmus wiederfinde. Das ist eine lange Zeit, vor allem wenn man es gewohnt ist, alle drei bis vier Monate zu kämpfen. Ich will in die Erfolgsspur zurückkehren.“

Genauso wichtig ist ihm jedoch die Aussicht, vor seinen Fans zuhause im Norden Brasiliens ins Octagon steigen zu können.

Die UFC organisierte bereits 30 Veranstaltungen in Südamerika. Machida war viermal dabei und stand dreimal im Hauptkampf. Samstagnacht kommt die UFC erstmals in seine Heimatregion im Norden von Brasilien.

Machida practices during the Open Workouts on October 25, 2017 in Sao Paulo, Brazil. (Photo by Alexandre Schneider/Zuffa LLC)„Jedes Mal, wenn ich in Brasilien kämpfe, ist das für mich ein ganz besonderer Moment“, sagte Machida. „Davon träumt jeder Sportler. Daher kann ich mich glücklich schätzen, dass ich diese Chance bekomme.“

„Ich denke, in meiner Heimatstadt wird das Publikum noch etwas anders sein“, fügte er hinzu. „Sie sehen sich gerne Kämpfe an, sie jubeln gerne, brüllen gerne. Alle Brasilianer sind so, aber die im Norden sind ein wenig anders. Sie sind richtig leidenschaftlich.“

Eryk Anders, gegen den Machida in der Nacht zum Sonntag kämpft, ist erst seit einem Jahr ein Teil der UFC und forderte ihn nach seinem letzten Sieg heraus – er wollte unbedingt in Machidas Heimat gegen ihn antreten.

Der ehemalige College-Footballer gewann nach einer erfolgreichen Amateurkarriere zehn von zehn Profikämpfen. Er beeindruckte bei seinem UFC-Debüt, als er den brasilianischen Veteranen Rafael Natal in weniger als drei Minuten ausknockte. Nach einem einstimmigen Punktsieg über einen weiteren Brasilianer, Markus Perez, forderte er Machida im anschließenden Siegerinterview heraus.

Machida kümmert sich normalerweise nicht darum, wer ihn wann herausfordert, aber dass ein Überflieger wie Anders gegen ihn kämpfen will, motiviert ihn zusätzlich.

„Ich war überrascht, als er mich herausforderte“, sagte Machida. „Ich fand es ungewöhnlich, aber ich respektiere seine Sichtweise. Mich motiviert das sehr. Ich kämpfe gerne, ich trainiere gerne. Diesen Kampf muss ich unbedingt gewinnen. Ich bin bereit, seine Herausforderung anzunehmen und denke, dass das eine großartige Gelegenheit ist, um in die Erfolgsspur zurückzukehren.“

Die „UFC Fight Night“ in Belem, Brasilien läuft in der Nacht vom 3. auf den 4. Februar live auf UFC FIGHT PASS.

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Sonntag, Mai 27
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