Holloway freut sich auf Aldo-Rückkampf



Als Max Holloway, der Weltmeister im Federgewicht, die Benachrichtigung erhielt, dass er für UFC 218 in Detroit einen neuen Gegner bekommt, zögerte er keine Sekunde lang. Er würde sich in der Nacht zum 3. Dezember jedem Herausforderer stellen.

Die UFC entschied sich letzten Endes, Jose Aldo einen Rückkampf gegen Holloway zu gewähren. Aldo ist der am längsten regierende Weltmeister im Federgewicht und musste seinen Titel im Juni bei UFC 212 in Brasilien an Holloway abgeben.

Da Holloway ihr erstes Duell in der dritten Runde durch technischen Knockout gewann, könnte man es nachvollziehen, wenn der neue Champion kein großes Interesse an einem Rückkampf hätte – zumal das erste Duell nur sechs Monate her ist.

Aber Holloway nahm den Kampf sofort an.

„Ich kann erneut allen beweisen, warum ich der Beste der Welt bin – das wird ein unterhaltsamer Abend“, sagte Holloway am Dienstag während einer Telefonkonferenz mit Pressevertretern.

„Ich werde wieder Geschichte schreiben“, fügte Holloway hinzu. „Ich habe in Brasilien Geschichte geschrieben und jetzt werde ich in Detroit Geschichte schreiben. Mir ist egal, gegen wen ich kämpfe, solange ich nur kämpfe. Ich bin kein Matchmaker, sondern ein Kämpfer. Ich konzentriere mich nur aufs Kämpfen. Setzt mir einen Gegner nach dem anderen vor und ich werde einen nach dem anderen ausschalten.“
For Aldo, this was a dream come true to be able to try and rectify the mistakes that were made in the last fight while also attempting to reclaim the featherweight title from the man who took it from him.

Aldo is confident that he's not only ready to step up to the challenge to accept a short notice title fight, but he's fully prepared to execute the game plan that will avenge one of only two losses he's suffered in the past decade.

"It's going to be different because I'm motivated. I'm very well trained right now," Aldo said. "I'm really focused. I believe that it's going to be a different ending from the first fight."

Of course it's not lost on Aldo how huge this moment could be for his career and for his legacy considering immediate rematches are fairly rare in the history of title fights in the UFC.

Add to that, Aldo is stepping into a fight inside the Octagon as a challenger facing a champion for the first time in his career. Aldo did compete for an interim title at UFC 200 when he defeated Frankie Edgar, but neither one of them entered the bout as an incumbent champion.

This time, Aldo will make his walk to the Octagon first and he will have to hear Holloway's name announced as the reigning, defending and undisputed featherweight champion and that stokes a whole new kind of fire inside of him.

"There's not many people that are able to come back and win the title again. I've done that and for me to be able to come back and do that again would mean a lot to my legacy," Aldo said.

"He was coming in as the champion right now, he was the challenger before. Now I'm the guy who's going in there and challenging to win the belt again. That's really what's motivating me. To be able to re-accomplish this and get my belt back."
Für Aldo geht ein großer Wunsch in Erfüllung, denn er will die Dinge unbedingt richtig stellen und seine Fehler aus dem ersten Duell wiedergutmachen. Der zweifache Weltmeister will seinen Gürtel zurückerobern – und zwar am liebsten von dem Mann, an den er ihn verloren hat.

Aldo ist zuversichtlich, dass er trotz der etwas kürzeren Vorbereitungszeit für diese Herausforderung bereit ist. Er ist fest entschlossen, sich für eine von nur zwei Niederlagen im vergangenen Jahrzehnt zu revanchieren.

„Diesmal wird es ganz anders laufen, denn ich bin motiviert und habe zuletzt sehr gut trainiert“, sagte Aldo. „Ich bin höchst konzentriert. Ich glaube, dass der Rückkampf anders ausgehen wird.“

Natürlich ist Aldo bewusst, was für ein großer Moment in seiner Karriere ein dritter Titelgewinn sein würde. Sofortige Rückkämpfe sind in der UFC eine Seltenheit, insbesondere, wenn dabei der Weltmeistertitel auf dem Spiel steht.

Zum ersten Mal trifft Aldo im Octagon als Herausforderer auf einen Champion. Zwar kämpfte er im Juli 2016 bei UFC 200 gegen Frankie Edgar um den Interimstitel, doch der Gürtel war zu der Zeit vakant.

Bei UFC 218 muss Aldo als Erster zum Octagon laufen und er wird den Ringsprecher sagen hören, dass Holloway, der amtierende und unangefochtene Weltmeister ist.

„Nicht viele Sportler kehren nach einem Titelverlust noch einmal zurück und gewinnen erneut den Gürtel – mir ist das schon einmal gelungen“, sagte Aldo. „Wenn ich es jetzt ein zweites Mal schaffe, würde ich mein Vermächtnis weiter ausbauen.“

„Holloway ist der Champion, davor war er der Herausforderer“, sagte Aldo weiter. „Jetzt bin ich derjenige, der den Champion herausfordert. Das motiviert mich enorm. Ich will unbedingt meinen Gürtel zurückholen.“

So sehr Holloway den Brasilianer auch als Gegner und ehemaligen Weltmeister respektiert, kann er nicht so richtig verstehen, warum er nun motivierter ist als vor ihrem ersten Kampf im Juni.

Bei UFC 212 sollte Aldo, damals der Weltmeister im Federgewicht, seinen Gürtel vor den leidenschaftlichen Fans in seiner Heimatstadt Rio de Janeiro verteidigen. Wenn das nicht motivierend genug sei, um eine Topleistung abzurufen, wundert sich Holloway, mit welcher Einstellung geht Aldo dann in den Rückkampf?

„Der Typ spricht über Motivation – darüber, wie motiviert er ist, den Gürtel zurückgewinnen“, sagte Holloway. „Ich habe keine Ahnung, warum Menschen so über Motivation sprechen. Ich habe diesen Typen in seiner Heimatstadt herausgefordert, er war der Champion – und jetzt ist er motivierter? Wenn es dich nicht motiviert, in deinem Land und vor deinen Leuten zu kämpfen und deinen Titel zu verteidigen – was stimmt dann nicht mit dir?“

Holloway weiß zwar nicht, was in Aldos Kopf vor sich geht, aber er hat keinerlei Schwierigkeiten, seine eigene Motivation darzulegen.

Er will den Sport als größter MMA-Kämpfer aller Zeiten verlassen, aber die einzige Motivation, die er vor einem Kampf braucht, ist ein Gegner.

„Ein Kampf ist ein Kampf“, sagte Holloway. „Ich habe keine Lust, mir vor Millionen von Zuschauern am Fernseher und vor Tausenden von Zuschauern in der Halle den Hintern versohlen zu lassen. Ich will kämpfen und siegen. Und dabei ist es mir egal, gegen wen ich kämpfe.“

„Ich könnte zehnmal hintereinander gegen diesen Typen kämpfen und würde immer motiviert sein“, fügte Holloway hinzu. „Ich habe eine Kriegermentalität und glaube an mich selbst. Es braucht nicht viel, um mich zu motivieren. Ich verstehe es nicht, wenn Menschen meinen, es sei schwer, sich zu motivieren. Wenn das der Fall ist, bist du im falschen Sport.“

Das Hauptprogramm von UFC 218 läuft in der Nacht vom 2. auf den 3. Dezember live auf ran FIGHTING, das Vorprogramm auf UFC FIGHT PASS.

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Samstag, Dezember 16
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