Warum UFC 212 ein Muss ist



Die Herausforderung, der sich Max Holloway bei UFC 212 stellt, ist mit großem Abstand die unheilbringendste Herausforderung seiner gesamten beeindruckenden Karriere.

Jose Aldo, das beste Federgewicht, das es je gab, trifft im Hauptkampf von UFC 212 in Rio de Janeiro, Brasilien auf den aufstrebenden Holloway, der zuletzt zehnmal in Folge gewann und dabei den Großteil ihrer Gewichtsklasse souverän ausschaltete.

Aldos geheimnisvoller Nimbus erlitt gehörigen Schaden, als Conor McGregor ihn bei UFC 194 in nur 13 Sekunden ausknockte. In den sozialen Medien wurde der Clip des Knockouts millionenfach abgespielt.

Aber diese vermaledeiten 13 Sekunden können die unglaublich erfolgreiche Karriere des Brasilianers nicht beflecken. Als UFC- und WEC-Champion gewann Aldo fünfzehnmal in Folge und er verteidigte seine Titel neunmal in Folge.

Diese Serie gilt es im Federgewicht erst einmal zu übertrumpfen. Als er Frankie Edgar bei UFC 200 zum zweiten Mal zerlegte – noch beeindruckender als in ihrem ersten Kampf – da erinnerte er jeden daran, dass er noch immer ein herausragender Sportler ist.

Aldos Power gegen Holloways Ausdauer

In der Federgewichtsklasse hält Aldo so ziemlich jeden Rekord. Er hat die meisten Siege (16 in der UFC/WEC), Knockouts (9) und Niederschläge (8) erzielt und er hat die beste Verteidigung gegen Takedowns (71,7 Prozent).

Blickt man auf die Statistiken, dann ist Aldo im Standkampf nahezu unschlagbar – solange der Gegner nicht Conor McGregor heißt. Seine Fähigkeit, jedes Duell im Stand führen zu können, zwingt seine Kontrahenten oftmals dazu, Fehler zu machen.

Aber auch Holloway kann eindrucksvolle Statistiken vorweisen. Mit 5,41 Wirkungstreffern pro Minute hat er den zweitbesten Wert in der Geschichte der Federgewichtsklasse. Nur McGregor mit seinen 5,53 Wirkungstreffern steht über ihm.

Zwei bedeutende Faktoren in diesem Kampf sind die Defensive im Stand und Aldos verheerende Lowkicks. Holloway trifft sehr häufig, aber er kassiert auch fast zwei Wirkungstreffer mehr pro Minute als Aldo.

 
Der zweite Platz ist auch ein erstklassiger Erfolg

Wenn es Joanna Jedrzejczyk, die beste Kämpferin auf diesem Planeten, nicht geben würde, dann würden Claudia Gadelha und Karolina Kowalkiewicz bei UFC 212 vermutlich um den Weltmeistertitel im Strohgewicht kämpfen.

Sowohl Gadelha als auch Kowalkiewicz scheiterte bereits daran, „Joanna Champion“ zu entthronen. Natürlich wollen sie ihren Platz im Titelgeschehen behalten und einen Rückkampf gegen Jedrzejczyk anstreben – weswegen sie in Brasilien unbedingt gewinnen müssen.

Ihr Kampf ist ein klassisches Duell zwischen Standkämpferin (Kowalkiewicz) und Bodenkämpferin (Gadelha). Geht aber nicht davon aus, dass sie ausschließlich in ihrer Komfortzone bleiben werden. Kowalkiewicz hat unermüdlich an ihren Fähigkeiten im Ringen gearbeitet, während Gadelha davon überzeugt ist, sich von Tag zu Tag im Stand zu verbessern.

Kowalkiewicz hat mit Gadelha um ein Bier gewettet, dass sie sie in ihrer Wahlheimat Rio de Janeiro nicht ausknocken kann. Es wird spannend zu sehen sein, wer diese Wette gewinnt.

Titelkandidat im Bantamgewicht debütiert auf UFC FIGHT PASS

Marlon Moraes hat in den vergangenen Jahren außerhalb der UFC für viel Furore gesorgt und zuletzt dreizehn Kämpfe hintereinander gewonnen. Samstagnacht feiert er gegen seinen brasilianischen Landsmann Raphael Assuncao sein Octagon-Debüt.

Moraes wird zugetraut, noch in diesem Jahr den Sprung ins Titelgeschehen zu schaffen. Assuncao ist aktuell die Nummer 3 im Bantamgewicht – und mit einem Sieg über ihn würde Moraes mit Sicherheit mindestens in der Top 5 landen.

Assuncao ist allerdings ein denkbar unangenehmer Gegner für ein UFC-Debüt. Seit Jahren steht er kontinuierlich kurz davor, um den Weltmeistertitel zu kämpfen. Nachdem er nun endlich fit und gesund ist, will er den Kampf gegen Moraes nutzen, um sich selbst wieder im Titelgeschehen zu positionieren.

Brasilianisches Supertalent debütiert im Hauptprogramm

Bei seinem UFC-Debüt – im März bei der „UFC Fight Night“ in Fortaleza – bestritt der ungeschlagene Paulo Borrachinha noch den ersten Kampf des Abends. Durch seinen schnellen Knockout gegen Garreth McLellan verdiente er sich einen Platz im Hauptprogramm. Alle neun seiner Siege erzielte Borrachinha in der ersten Runde und er hofft, diesen Trend gegen Oluwale Bamgbose fortsetzen zu können.

Der „Holy War Angel““ aus New York hatte seinen großen UFC-Moment im Februar 2016, als er den Brasilianer Daniel Sarafian in einer Minute ausknockte. Wegen verschiedener Verletzungen hat er nun über ein Jahr nicht mehr gekämpft. Bei seinem Comeback will er die große PPV-Party von Borrachinha verderben.

Das Hauptprogramm von UFC 212 in Rio de Janeiro läuft in der Nacht vom 3. auf den 4. Juni live auf ran FIGHTING, das Vorprogramm auf UFC FIGHT PASS.

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