Warum UFC 218 ein Muss ist

In der Nacht zum 3. Dezember erwartet die Fans in der Little Caesars Arena in Detroit und zuhause an den Bildschirmen ein fantastisches Programm.

Im Hauptkampf von UFC 218 stehen sich Max Holloway, der Weltmeister im Federgewicht, und die lebende Legende Jose Aldo gegenüber. Aber auch die restlichen vier Duelle im Hauptprogramm haben Auswirkungen auf das Titelgeschehen in ihren jeweiligen Gewichtsklassen.

Setzt Holloway seine Siegesserie fort?

Nur Anderson Silva, Jon Jones, Demetrious Johnson und Georges St-Pierre haben längere Siegesserien in der UFC als Max Holloway, der elfmal in Folge ungeschlagen ist. Der aufstrebende Hawaiianer hat die Federgewichtsklasse aufgemischt und sich im Juni endgültig als Nummer 1 etabliert, als er Jose Aldo bei UFC 212 in dessen Heimatstadt Rio de Janeiro durch technischen Knockout besiegte.

Mit einem Sieg im Rückkampf könnte Holloway die Bestmarke von GSP erreichen und wäre nur noch vier Siege von Silvas legendärem Rekord entfernt. Die Entwicklung, die er in den letzten Jahren durchgemacht hat, war einfach nur unglaublich. 2012 debütierte er mit 20 Jahren in der UFC und 2017 steigt er bereits zum 17. Mal ins Octagon.

Schreibt Aldo wieder Geschichte?

Apropos Siegesserien: Jose Aldo war fünfzehn WEC- und UFC-Kämpfe hintereinander ungeschlagen – eine der größten Errungenschaften in der Geschichte des Sports.

Jetzt ist der Brasilianer zum ersten Mal in seiner UFC-Karriere ein Titelherausforderer. Er will sich die Krone zurückholen und seinen dritten Gürtel gewinnen. Aldo ist davon überzeugt, aus dem ersten Kampf gegen einiges gelernt zu haben. Er hat sich dementsprechend vorbereitet und will nun bei UFC 218 allen zeigen, dass er es besser kann als zuletzt im Juni.

Der furchterregendste Kämpfer auf dem Planeten

Ihr glaubt mir nicht? Sucht auf YouTube nach „Rising Stars: Francis Ngannou“ und seht selbst, wie er den härtesten je gemessenen Schlag ausführt. Wer von dem Schwergewichtsphänomen getroffen wird, steht so schnell nicht mehr auf.

Ngannou erkämpfte sich in der UFC bereits eine Bilanz von 5-0 und erzielte alle Siege vorzeitig – dabei trainiert er erst seit vier Jahren. Er scheint von Kampf zu Kampf besser zu werden. Gegen die Kampfsport-Ikone Alistair Overeem muss Ngannou zeigen, was er wirklich drauf hat. Wenn er sich gegen eines der besten Schwergewichte der Welt erneut so beeindruckend durchsetzt, wartet höchstwahrscheinlich ein Treffen mit dem Weltmeister im Schwergewicht, Stipe Miocic, auf ihn.

Eine geballte Ladung Action
 
Justin Gaethje punches <a href='../fighter/Michael-Johnson'>Michael Johnson</a> during his UFC debut in July earlier this yearWenn ihr Justin Gaethje noch nicht kennt, solltet ihr schnellstens eure Suchmaschine anwerfen – es lohnt sich. Das unbesiegte Leichtgewicht mit dem passenden Spitznamen „The Highlight“ war im Juli bei seinem UFC-Debüt ein Teil eines Kandidaten für den „Kampf des Jahres“. Gegen den zähen Veteranen Michael Johnson erzielte er in weniger als zehn Minuten satte 104 Wirkungstreffer, ehe er ihn ausknockte.

In seinem zweiten UFC-Kampf trifft Gaethje auf den Ex-Weltmeister Eddie Alvarez. Da der „Underground King“ einen ähnlich aggressiven und unterhaltsamen Kampfstil hat wie Gaethje, erwartet uns mit Sicherheit ein weiterer Kandidat für den „Kampf des Jahres“.

Der nächste Herausforderer von Demetrious Johnson

2018 könnte es zu einem Superfight zwischen Demetrious Johnson und TJ Dillashaw kommen, den amtierenden Weltmeistern im Fliegengewicht und Bantamgewicht. Falls nicht, steht höchstwahrscheinlich der Sieger des Duells zwischen Henry Cejudo und Sergio Pettis bereit, um Johnson herauszufordern.

Cejudo kämpfte bereits 2016 erfolglos gegen Johnson, während Pettis noch auf seine erste Titelchance wartet. Beide präsentierten sich zuletzt in bestechender Form. Pettis gewann vier Kämpfe in Folge und besiegte im August seinen Konkurrenten Brandon Moreno einstimmig nach Punkten. Cejudo bezwang hingegen den ehemaligen Titelherausforderer Wilson Reis in der zweiten Runde durch Knockout.

Eine große Gelegenheit im Strohgewicht

Michelle Waterson und Tecia Torres, die Nummer 6 und Nummer 5 im Strohgewicht, haben zumindest eines gemeinsam: Sie verloren bereits gegen die amtierende Weltmeisterin, Rose Namajunas. Beide wollen natürlich einen Rückkampf – vor allem, wenn es dabei um den Gürtel geht.

Torres gewann bisher fünf von sechs UFC-Kämpfen und unterlag dabei nur Namajunas. Dasselbe gilt für Waterson, die sich in vier von fünf UFC-Kämpfen durchsetzte. Wer auch immer ihr Duell gewinnt, kann sich 2018 für einen Titelkampf gegen Namajunas in Position bringen.
 
Das Hauptprogramm von UFC 218 in Detroit läuft in der Nacht vom 2. auf den 3. Dezember live auf ran FIGHTING, das Vorprogramm auf UFC FIGHT PASS.

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