Jeremy Stephens liebt das Chaos

<a href='../fighter/Jeremy-Stephens'>Jeremy Stephens</a> takes on <a href='../fighter/Dooho-Choi'>Dooho Choi</a> in the main event at Fight Night St. Louis on Sunday live on FS1Jeremy Stephens lebt seit vielen Jahren in Südkalifornien, aber der Mittlere Westen bleibt für immer seine Heimat. Das schlechte Wetter wird dem Federgewicht aus Iowa nichts ausmachen, wenn er in der Nacht zum 15. Januar im Hauptkampf der „UFC Fight Night“ in St. Louis, Missouri gegen Dooho Choi antritt.

„Ich gehöre ins Sturmzentrum“, sagt Stephens. „Im Chaos blühe ich auf.“

Wahrere Worte wurden noch nie ausgesprochen, denn im Laufe seiner Karriere biss er immer wieder auf seinen Mundschutz und stellte sich jedem Schlagabtausch – und das führte zu einigen denkwürdigen Schlachten im Octagon. Daher freuen sich die Fans darauf, ihn im Hauptkampf der ersten Veranstaltung im Jahr 2018 zu sehen. Am meisten freut sich jedoch Stephens.

„Egal ob ich gewonnen oder verloren habe – im nächsten Kampf stand immer eine neue und verbesserte Version meiner selbst im Octagon“, sagt Stephens. „Ich bin wie der Terminator, ich komme immer wieder mit noch fortschrittlicheren Waffen und ein bisschen mehr Erfahrung zurück. Das nutze ich zu meinem Vorteil. Wenn man sich in diesem Sport heutzutage nicht weiterentwickelt, ist man so gut wie erledigt.“

Vielleicht ist das der Grund, warum sein letzter Sieg vielleicht sein bisher bester Sieg war. Es war kein explosiver Knockout wie gegen Dennis Bermudez, Rony Jason oder Marcus Davis. Stattdessen trat der 31 Jahre alte US-Amerikaner im „Kampf des Abends“ gegen Gilbert Melendez diszipliniert auf und punktete den ehemaligen Titelherausforderer technisch geschickt aus.

„Ich wollte, dass er aufgibt“, sagt Stephens. „Ich respektiere Gilbert enorm, aber als wir kämpften, wollte ich, dass er aufgibt. Ich wollte, dass er in der Rundenpause auf seinem Hocker sitzt und sagt, dass er nicht mehr kann. Ich ziehe den Hut vor ihm, er ist ein Krieger. Aber ich habe ihn im Stand zerpflückt. Ich wollte ihm zusetzen, sodass er noch in den kommenden Wochen an mich denken wird. Das war von Anfang an mein Ziel.“

Vor seinem Kampf gegen Dooho Choi hat er dieselbe Einstellung. Stephens will Sonntagnacht ein Zeichen setzen.

„Ich denke, dass er mit mir im Stand kämpfen wird, denn das ist seine Stärke“, sagt Stephens über Choi. „Im Stand zeigt er seine besten Leistungen, aber ich glaube nicht, dass er vielseitig genug ist, um mir gefährlich zu werden. Ich bin vielseitig und kann überall kämpfen. Ich kann alles machen, wann ich will und wie ich es will. Es wird darauf ankommen, wer fieser und gemeiner ist. Sehen wir mal, was passiert, wenn wir Schläge austauschen. Ich will, dass er aufgibt, dass er auf seinem Hocker sitzt und sagt, dass er nicht mehr kann. Wenn ich ihn ausknocke, wäre ich auch zufrieden, aber mein Ziel ist es, dass er innerhalb der fünf Runden aufgibt.“

Als ich Stephens daran erinnere, dass er seit Februar 2007, als er Norm Alexander mit einem Triangle Choke besiegte, nicht mehr durch Aufgabe gewonnen hat, muss er lachen. Das Lachen soll unterstreichen, dass er einen Arm oder ein Bein mit nach Hause nehmen würde, wenn sich die Gelegenheit bietet, aber dass er seine Siege am liebsten mit den Fäusten erzielt. Wenn jemand weiß, wie das geht, dann Stephens. 40 Profikämpfe hat er bestritten, 26 gewonnen, 16 durch Knockout. Mit dieser Menge an Erfahrung muss Choi erst mal mithalten.


„Meine Erfahrung hilft mir dabei, im Octagon schnelle Entscheidungen zu treffen“, sagt Stephens. „Ich kämpfe einfach ein bisschen cleverer. Ich weiß, wann ich schlagen und wann ich verteidigen muss, wie ich einen Eindruck bei den Punktrichtern hinterlasse und wie ich Gegner neutralisiere. Im Octagon habe ich einen psychologischen Vorteil. Das kann mir keiner nehmen. Den muss man sich verdienen, den bekommt man nicht geschenkt. Ich glaube, dass ich dadurch die Nase vorn haben werde.“

Heißt das vielleicht, dass Stephens nach der langen Berg- und Talfahrt in der UFC im Jahr 2018 sein ganzes Potential ausschöpfen wird?

„Ich habe das Gefühl, dass jetzt endlich alles zusammenläuft“, sagt Stephens. „Ich stehe zum dritten Mal in einem Hauptkampf, genau zur richtigen Zeit, mit der richtigen Einstellung und dem richtigen Team hinter mir. Für diesen Kampf muss ich mich nicht zusätzlich motivieren. Auf diese Art von Kampf freue ich mich extrem. Es ist fantastisch, gegen einen jungen, hungrigen Gegner antreten zu können. Das wird ein großartiger Kampf, den die Fans, vor allem die Fans aus dem Mittleren Westen, absolut verdienen. Ich freue mich darauf, ihnen eine tolle Show zu bieten.“

Die „UFC Fight Night“ in St. Louis läuft in der Nacht vom 14. auf den 15. Januar live auf UFC FIGHT PASS.

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Samstag, Mai 12
10PM/7PM
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