Top 6: Tony Ferguson

BOSTON, MA - JANUARY 19: <a href='../fighter/Tony-Ferguson'>Tony Ferguson</a> taunts <a href='../fighter/Khabib-Nurmagomedov'>Khabib Nurmagomedov</a> during the UFC press conference at TD Garden on January 19, 2018 in Boston, Massachusetts. (Photo by Brandon Magnus/Zuffa LLC/Zuffa LLC via Getty Images)
Am 6. Oktober wird sich der frühere Interims-Champion des UFC-Leichtgewichts in Las Vegas auf seinen Weg zurück in Richtung Titel machen. Tony Ferguson trifft dabei in der T-Mobile Arena auf einen anderen Ex-Champion: Anthony Pettis. Aber bevor die beiden im Co-Hauptkampf von UFC 229 ins Octagon steigen, ist es an der Zeit, einen Blick zurück auf die sechs erinnerungswürdigsten Auftritte zu werfen, die „El Cucuy“ im Laufe der Jahre abgeliefert hat.

2011
Ramsey Nijem (Auf UFC FIGHT PASS ansehen)

Nach einer ereignisreichen 13. Staffel des The Ultimate Fighter -Formats hatte Ferguson die Chance, die Reality-Show im Finale gegen Ramsey Nijem zu einem gelungenen Abschluss zu bringen, und das gelang ihm in weniger als vier Minuten mit einem furiosen Knockout, der seiner UFC-Karriere einen spektakulären Start bescherte.

2014
Katsunori Kikuno (Auf UFC FIGHT PASS ansehen)

Trotz seiner imposanten Ankunft in der UFC flog Ferguson zu Beginn seiner Karriere noch einige Zeit lang unter dem Radar. Zwar gewann er drei Kämpfe, gegen Aaron Riley, Yves Edwards und Mike Rio, aber eine Punktniederlage gegen Michael Johnson im Mai 2012 warf ihn ein Stück weit zurück. Zwei Jahre nach dieser Niederlage begann Ferguson dann damit, verlorene Zeit in seiner dicht besetzten Gewichtsklasse aufzuholen, indem er Katsunori Kikunos Siegesträume bei UFC 173 in Las Vegas mit einer einzigen Rechten in der ersten Runde ihres Duells zerlegte.

2015
Josh Thomson (Auf UFC FIGHT PASS ansehen)

Als im Juli 2015 Fergusons Duell mit dem früheren Strikeforce -Champion Josh Thomson anstand, hatte „El Cucuy“ sich bereits eine 8-1-Bilanz in der UFC erarbeitet, die sechs vorzeitige Siege und drei Bonus-Schecks beinhaltete. Er drängte sich als Kandidat für einen Titelkampf gerade zu auf, aber die Gelegenheit kam einfach nicht. Ferguson indes blieb fokussiert und ging davon aus, dass mehr Siege seine Probleme beseitigen würden. Damit lag er zumindest teilweise richtig. Wie er diesen Kampf gewann, würde entscheiden, in welche Richtung sich seine Zukunft entwickeln würde – zwar besiegte er Thomson dann nicht vorzeitig, aber er legte ein derartiges Offensiv-Ballett aufs Parkett, dass er den Bonus für die „Performance of the Night“ gewann, obwohl der Kampf über die Distanz ging. Mit diesem Sieg ging es erst richtig los für Tony Ferguson.

Edson Barboza (Auf UFC FIGHT PASS ansehen)

Wenn der Thomson-Kampf Ferguson an der Spitze der Leichtgewichtsklasse angekündigt hatte, etablierte er sich dort mit seinem Aufgabe-Sieg gegen Edson Barboza. An jenem Abend im Dezember 2015 holte Ferguson sowohl den Bonus für den „Fight of the Night“ als auch den für die „Performance of the Night“ – sein Kampfstil und sein völlig ausgeschaltetes Risikobewusstsein bewiesen einmal mehr, warum er Must-See-TV ist. Ferguson sah diese sportlichen Wettkämpfe als richtige Kämpfe, und seine Bereitschaft, für den Sieg durchs Feuer zu gehen, ließ den Rummel um ihn stetig lauter werden.



2016
Lando Vannata (Auf UFC FIGHT PASS ansehen)

Um zu beschreiben, was nach dem Kampf gegen Barboza geschah, muss angemerkt werden, dass Fergusons Wildheit im Käfig zwar für großartige Kämpfe sorgt, aber eben auch seinen Preis hat. Das bekam „El Cucuy“ zu spüren, als er im Juli 2016 den kurzfristigen Ersatzgegner Lando Vannata vor den Fäusten hatte. Der hatte nichts zu verlieren und kämpfte entsprechend offensiv. Ferguson dagegen hatte viel zu verlieren, tat aber das gleiche wie sein Gegner. Dieses Aufeinandertreffen gewann Vannata um ein Haar, der „El Cucuy“ anknocken und beinahe in der ersten Runde besiegen konnte. Mit dem Kämpferherz eines Champions aber stürmte Ferguson im zweiten Durchgang zurück und gewann das Duell am Ende durch einen Aufgabegriff. Am Ende des Abends hatte er einen weiteren Bonus für den Kampf des Abends in der Tasche.

Rafael Dos Anjos (Auf UFC FIGHT PASS ansehen)

Ferguson hatte auf seinem Weg in Richtung Leichtgewichtsspitze bereits jede Menge Killer besiegt, aber einen ehemaligen Champion vom Kaliber eines Rafael dos Anjos zu bezwingen, war noch immer etwas anders. Oder doch nicht? Nicht in Fergusons Welt. In dieser Welt behandelt Ferguson all seine Gegner gleich, und mit dem gleichen aggressiven, offensiv-kreativen Kampfstil wie immer setzte er auch dos Anjos auf die Liste seiner bezwungenen Kontrahenten, indem er den brasilianischen Veteranen über fünf Runden auspunktete und sich damit einen weiteren „Fight of the Night“-Bonus verdiente.

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