Die fünf Besten – Die Knockouts des Jahres 2012

Was waren 2012 die besten Knockouts in der UFC?
Barboza vs. Etim - UFC 1425 – Pat Barry-Shane Del Rosario – TUF 16 Finale
Wenn es eine Auszeichnung für den Vor-Knockout des Jahres geben würde, hätte Pat Barry sie zweifelsohne sicher. Zwar war es seine Rechte, die Shane Del Rosario beim TUF 16 Finale endgültig schlafen schickte, doch der linke Haken, mit dem „HD“ wenige Sekunden zuvor ins Schwarze traf, war der Anfang vom Ende. Es war kein gewöhnlicher linker Haken. Er landete präzise, verursachte einen dumpfen Aufschlag, der bis in die letzten Reihen hörbar war, und der Ausdruck in Del Rosarios Gesicht wirkte, als würde er fragen wollen: „Wer hat mich gerade mit einem Baseballschläger am Kopf getroffen?“ Dieser Schlag war schlichtweg furchteinflößend.

4 – Siyar Bahadurzada-Paulo Thiago – UFC on FUEL TV 2
Wenn man einen Kampfnamen wie „The Great” trägt, muss man im Octagon dafür geradestehen. Genau das tat Siyar Bahadurzada im April bei seinem UFC-Debüt gegen Paulo Thiago. Mit einer kurzen Rechten fügte er dem Brasilianer die erste vorzeitige Niederlage in dessen siebenjähriger Profikarriere zu. Bahadurzada setzte mit diesem Knockout ein Zeichen, das weitaus länger andauert als sein 42 Sekunden kurzer Auftritt.

3 – Anthony Pettis-Joe Lauzon – UFC 144

Lasst uns kein Blatt vor den Mund nehmen. Der Anthony Pettis, der gegen Clay Guida und Jeremy Stephens kämpfte, war nicht der „Showtime“, den wir von seinen spektakulären Kämpfen bei WEC kennen. Im Februar kehrte der König der Highlightvideos bei UFC 144 in passendem Stil zurück, als er das aufstrebende Leichtgewicht Joe Lauzon mit einem linken Tritt zum Kopf in nur 81 Sekunden ausknockte. Nach dem Kampf twitterte der humorvolle Lauzon: „Ich bin noch ein paar Tage in Japan und wollte mir eigentlich ein Schwert kaufen, aber ich denke, ich werde stattdessen in einen Helm investieren.“ Der Rest der Leichtgewichtsklasse wäre weise, wenn er dasselbe tun würde.

2 – Cung Le-Rich Franklin – UFC on FUEL TV 6

Wenn man älter wird, ist man nicht immer so agil wie früher. Man springt nicht mehr so ekstatisch von dem Sofa auf und hüpft durch die Gegend, wenn ein Kampf nicht so verläuft, wie man es erwartet hatte. Das alles änderte sich am 10. November durch eine Rechte von Cung Le. Dieser Schlag, der den ehemaligen Mittelgewichtsweltmeister Rich Franklin sofort ausknockte, hat beinahe meinen umhergeschleuderten Laptop ruiniert und meine Frau und meine Tochter fürchterlich erschrocken, als ich vom Sofa aufsprang. Es war ein beängstigendes Ende, und eines, das mich daran erinnerte, dass meine Sofa-Sprung-Fähigkeiten auch mit 44 Jahren noch intakt sind.

1 – Edson Barboza-Terry Etim – UFC 142

In einem Jahr voller spektakulärer Knockouts war der Wheelkick von Edson Barboza gegen Terry Etim bei UFC 142 im Januar mit Abstand am besten. Er hatte alles: Schnelligkeit, Kraft, Technik, Genauigkeit und den „Wow!“-Effekt. Etim war bereits im Fallen bewusstlos. Der brasilianische Thaiboxer verriet nach seinem KO-Sieg etwas Unheimliches: „Ehrlich gesagt trainiere ich diesen Kick gar nicht so oft. Ich trainiere gerne die Grundlagen, wie Kicks zum Körper und den Beinen. Aber ich kenne diesen Kick seit ich mit acht Jahren mit dem Muay Thai begonnen habe. Ich glaube, ich hatte ihn einfach in mir drinnen, und als ich ihn brauchte, kam er hervor.“ Wow!
Sonntag, September 28
4 UHR
MESZ
Las Vegas, Nevada

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