Die 10 größten Kämpfe der UFC-Geschichte

LAS VEGAS, NV - AUGUST 20: <a href='../fighter/Nate-Diaz'>Nate Diaz</a> fights <a href='../fighter/Conor-McGregor'>Conor McGregor</a> of Ireland in their welterweight bout during the UFC 202 event at T-Mobile Arena on August 20, 2016 in Las Vegas, Nevada. (Photo by Jeff Bottari/Zuffa LLC via Getty Images) Der Hauptkampf von UFC 229 wird gigantisch.

Der erste UFC-Kämpfer, der zwei Weltmeistertitel gleichzeitig hielt, „The Notorious“ Conor McGregor, wird Samstagnacht nach zwei Jahren Auszeit ins Octagon zurückkehren und in der T-Mobile Arena in Las Vegas, Nevada auf den ungeschlagenen und unaufhaltsamen Khabib Nurmagomedov treffen.

Auf diesen Kampf warten die Fans, seit McGregor bei UFC 205 zum ersten Mal in der Leichtgewichtsklasse antrat und Eddie Alvarez ausknockte, um seinen zweiten Gürtel zu gewinnen. Trotz seines Ausflugs in den Boxsport wuchs die Spannung weiter an.

Im April kam es im Barclays Center in New York zu einem unschönen Zwischenfall vor UFC 223 und zwischenzeitlich stand der Kampf zwischen McGregor und Nurmagomedov sogar auf der Kippe.

Doch nach Monaten des Wartens findet er in der Nacht zum Sonntag endlich statt.

Der Hauptkampf von UFC 229 ist einer der größten Kämpfe der UFC-Geschichte – ein episches Duell zwischen einem extrovertierten Entertainer, der seinen Worten stets Taten folgen lässt und einem ruhigen, unerschütterlichen, unbesiegten Ringer, der bisher jeden seiner Gegner dominierte.

An den folgenden legendären Begegnungen müssen sich McGregor und Nurmagomedov messen lassen.

Das sind die 10 größten Kämpfe der UFC-Geschichte (in chronologischer Reihenfolge):

Tito Ortiz vs. Ken ShamrockUFC 40 (22. November 2002) (Auf UFC FIGHT PASS ansehen)

https://www.ufc.tv/video/tito-ortiz-vs-ken-shamrock-ufc-40

Die Rivalität zwischen Tito Ortiz und Ken Shamrock geht bis zu UFC 18 und UFC 19 zurück, wo Ortiz zwei Schützlinge von Shamrock – Jerry Bohlander und Guy Mezger – besiegte und danach das gesamte Team Lion’s Dean verhöhnte und beleidigte. Da Shamrock damals eine recht erfolgreiche Karriere in der WWF verfolgte, kam es erst Jahre später zu einem Kampf zwischen ihm und Ortiz.

Auf das brisante Duell wurden auch die Mainstreammedien aufmerksam, so traten Ortiz und Shamrock beispielsweise in der Fernsehsendung „The Best Damn Sports Show Period“ auf und landeten bei ESPN und USA Today.
 
Aufgrund seiner Zeit in der WWF war Shamrock der größere Star, aber Ortiz war schon damals der bessere Kämpfer – er hatte seinen Halbschwergewichtstitel viermal in Folge verteidigt. Das böse Blut zwischen den beiden war nicht gespielt, sodass die Veranstaltung mit großem Interesse verfolgt wurde.
 
UFC 40 stellte nicht nur einen neuen Rekord für PPV-Käufe und Ticketeinnahmen auf, sondern war auch der Auftakt der brisanten Trilogie von Ortiz und Shamrock.

Chuck Liddell vs. Tito Ortiz – UFC 47 (2. April 2004) (Auf UFC FIGHT PASS ansehen)

https://www.ufc.tv/video/chuck-liddell-vs-tito-ortiz-ufc-47

Die UFC brauchte eine Weile, um den Kampf zustande zu bringen, aber die Wartezeit hat dieses Halbschwergewichtsduell nur noch größer gemacht.

Ortiz und Liddell waren damals die beiden populärsten UFC-Kämpfer und glänzten nicht nur im Octagon, sondern wurden auch immer wieder vom Mainstream beachtet. Ortiz wollte ursprünglich nicht gegen Liddell kämpfen, da sie Freunde und ehemalige Trainingspartner gewesen seien und angeblich einen Pakt geschlossen hätten, niemals gegeneinander zu kämpfen. Liddell behauptete das Gegenteil und warf dem „Huntington Beach Bad Boy“ vor, sich vor ihm zu drücken.
 
Nach mehr als einem Jahr standen sie sich dann doch im Octagon gegenüber. Liddell gewann souverän in der zweiten Runde und die UFC feierte einen weiteren großen PPV-Erfolg.
<a href='../event/UFC-52-Couture-vs-Liddell-II'>UFC 52 </a>Event Liddell vs. CoutureChuck Liddell vs. Randy Couture – UFC 52 (16. April 2005) (Auf UFC FIGHT PASS ansehen)

https://www.ufc.tv/video/chuck-liddell-vs-randy-couture-ufc-52

Nur ein Jahr nach dem Duell zwischen Liddell und Ortiz fand der zweite Kampf zwischen Couture und dem „Iceman“ statt – und der war noch größer.

Den Unterschied machte „The Ultimate Fighter“ aus, die erste Staffel der erfolgreichen Reality-TV-Show, bei der Liddell und Couture als Trainer fungierten und UFC-Aspiranten betreuten.
 
Eine Woche vor UFC 52 hatten sich Forrest Griffin und Stephan Bonnar im Halbschwergewichtsfinale von „TUF 1“ eine epische Schlacht geliefert, die zu den denkwürdigsten und wichtigsten Momenten der UFC-Geschichte gehört. Dann waren die legendären Trainer an der Reihe. Couture hatte den ersten Kampf vorzeitig gewonnen, aber im Rückkampf knockte Liddell ihn aus und krönte sich zum Weltmeister im Halbschwergewicht.

Georges St-Pierre vs. BJ PennUFC 94 (31. Januar 2009) (Auf UFC FIGHT PASS ansehen)

https://www.ufc.tv/video/georges-stpierre-vs-bj-penn-ufc-94

Dieser Kampf hatte einfach alles.

Es war ein Rückkampf zwischen zwei Weltklassesportlern, die Jahre zuvor in einem Titelausscheidungskampf angetreten waren, den Georges St-Pierre geteilt nach Punkten gewann – umstritten.
 
Es war ein Kampf zwischen zwei der besten Kämpfer auf dem Planeten, die am Zenit ihrer Schaffenskraft standen und zuletzt beeindruckende Siege erzielt hatten.
 
Es war der erste Kampf zwischen zwei amtierenden Weltmeistern und es ging um den Weltergewichtstitel von St-Pierre.
Die Vorfreude auf diesen Kampf war gigantisch und wurde durch „UFC Primetime“ noch erhöht, eine dreiteilige Dokumentation über die Vorbereitung der beiden Athleten.
 
St-Pierre siegte in der vierten Runde durch technischen Knockout und etablierte sich damit als das beste Weltergewicht der Welt, während BJ Penn in die Leichtgewichtsklasse zurückkehrte und weiter seinen Leichtgewichtstitel verteidigte.
 
Bis heute war das vielleicht der größte Kampf, den die UFC je auf die Beine gestellt hat. Sicher, es gab spannendere und actionreichere Kämpfe im Octagon, aber wenn man berücksichtigt, an welchem Punkt ihrer Karriere sich die Kämpfer befanden und wie vielseitig und umfangreich ihre kämpferischen Fähigkeiten waren, dann findet man sportlich wohl kaum eine bessere Paarung.

Brock Lesnar vs. Frank MirUFC 100 (11. Juli 2009) (Auf UFC FIGHT PASS ansehen)

https://www.ufc.tv/video/brock-lesnar-vs-frank-mir-ufc-100

Rivalitäten bringen oftmals richtig große Kämpfe hervor und zum Zeitpunkt dieses Duells gab es keine größere Rivalität als die Fehde zwischen Brock Lesnar und Frank Mir. Ihr Titelvereinigungskampf bei der historischen UFC 100 in Las Vegas war enorm.

Mir hatte Lesnar bei seinem UFC-Debüt in weniger als zwei Minuten zur Aufgabe gezwungen, aber der ehemalige WWE-Superstar konnte davor zeigen, wie groß sein Potential als MMA-Kämpfer ist. Die Niederlage – und Mirs abfällige Kommentare in den folgenden Monaten – nagten an Lesnar. Nachdem beide einen Schwergewichtstitel gewannen, war ein Rückkampf die logische Folge.
 
UFC 100 war die bis dato beste Veranstaltung der UFC, unter anderem trafen die „TUF“-Trainer Dan Henderson und Michael Bisping aufeinander und Georges St-Pierre verteidigte seinen Weltergewichtstitel gegen Thiago Alves.
 
Aber die Hauptattraktion war der Rückkampf zwischen Lesnar und Mir und der übertraf alle Erwartungen. Lesnar konnte sich bei Mir revanchieren, als er ihn in der zweiten Runde mit Schlägen aus dem Kampf nahm.
 
OAKLAND, CA - AUGUST 07: Referee Josh Rosenthal (C) stops the fight between <a href='../fighter/Chael-Sonnen'>Chael Sonnen</a> (L) and <a href='../fighter/Anderson-Silva'>Anderson Silva</a> (R) during the UFC Middleweight Championship bout at Oracle Arena on August 7, 2010 in Oakland, California. (Photo by Josh Hedges/Zuffa LLC via Getty Images)Anderson Silva vs. Chael Sonnen – UFC 117 (7. August 2010) (Auf UFC FIGHT PASS ansehen)

https://www.ufc.tv/video/anderson-silva-vs-chael-sonnen-ufc-117

Es gibt wohl kaum einen Menschen, der widersprechen würde, dass der Mittelgewichtstitelkampf zwischen Anderson Silva und Chael Sonnen der mit größter Spannung erwartete Kampf der UFC-Geschichte war.

Sonnen kombinierte eine kleine Siegesserie mit seinen umwerfenden Fähigkeiten am Mikrofon und erarbeitete sich so einen Titelkampf. Viele – nein, fast alle – gingen davon aus, dass es ein absolut einseitiger Titelkampf werden würde. Aber mit seinen verbalen Attacken gegen Silva, seine Teamkollegen, seine Trainingspartner und ganz Brasilien rührte Sonnen für seine erste Titelchance die Werbetrommel und versuchte gleichzeitig, den langjährigen Weltmeister aus der Reserve zu locken.
 
Er kündigte an, Silva im Octagon zu dominieren und seine lange Siegesserie zu beenden – eine Prognose, die ihm niemand abkaufte… bis zu dem Moment, als er sie beinahe wahrmachte.
 
Viereinhalb Runden lang sahen die Zuschauer verblüfft zu, wie Sonnen Silva niederrang und auf der Matte kontrollierte. Silva benötigte in der fünften Runde einen vorzeitigen Sieg, um seinen Titel zu verteidigen.
 
In den letzten zwei Minuten des Kampfes bei UFC 117 fing er Sonnen noch in einem Triangle Choke und zwang ihn zur Aufgabe – ein Moment, der sich allen Kampfsportfans ins Gedächtnis gebrannt hat.

Cain Velasquez vs. Junior Dos Santos – UFC on FOX (12. November 2011) (Auf UFC FIGHT PASS ansehen)

https://www.ufc.tv/video/junior-dos-santos-vs-cain-velasquez-ufc-fight-night

Dieser Kampf wird oft übersehen, weil er so schnell und abrupt endete, aber es besteht kein Zweifel daran, dass er einer der größten Kämpfe der UFC-Geschichte ist.

Es war der erste UFC-Kampf auf einem amerikanischen TV-Network und es ging um den Weltmeistertitel im Schwergewicht – eine Kostprobe dessen, was in den nächsten Jahren im Rahmen der Partnerschaft zwischen der UFC und dem Fernsehsender FOX passieren würde.
 
In der einen Ecke stand Velasquez, der ungeschlagene, amtierende und unangefochtene Weltmeister im Schwergewicht, der ein Jahr zuvor bei UFC 212 gegen Brock Lesnar gewonnen hatte.
 
In der anderen Ecke stand Dos Santos, der sich parallel zu Velasquez an die Spitze der Schwergewichtsklasse gekämpft und bei UFC 131 mit seinem Sieg über Shane Carwin geglänzt hatte.
 
Velasquez und Dos Santos waren zu dem Zeitpunkt die beiden besten Schwergewichte auf dem Planeten und nun sollten sie live bei FOX kämpfen.
 
Die Übertragung erreichte im Schnitt 5,7 Millionen Zuschauer, der 64 Sekunden kurze Kampf zwischen Dos Santos und Velasquez – den JDS durch Knockout gewann – sogar 8,8 Millionen.
 
Angesichts dieser Zahlen bleibt einem nichts anderes übrig, als diesen Kampf in die Liste mitaufzunehmen.

Jose Aldo vs. Conor McGregor – UFC 194 (12. Dezember 2015) (Auf UFC FIGHT PASS ansehen)

https://www.ufc.tv/video/conor-mcgregor-vs-jose-aldo-ufc-194

Wenn man diese Kämpfe nicht in chronologischer Form auflisten würde, sondern bestimmen müsste, welcher nun der größte Kampf der UFC-Geschichte ist, sollte man das Duell zwischen Jose Aldo und Conor McGregor auf den ersten Platz setzen.

Es gab bisher einfach keinen größeren UFC-Kampf.
 
Das Vorgeplänkel begann bereits im Sommer 2014 in Dublin, Irland, als McGregor ins Octagon zurückkehrt und Diego Brandao in der ausverkauften O2 Arena in der ersten Runde ausknockte. Zwei Monate später gelang ihm bei UFC 178 dasselbe gegen Dustin Poirier und vier Monate danach gegen Dennis Siver. Nach dem Sieg über den Deutschen sprang McGregor über den Zaun des Octagons und brüllte den ersten und einzigen Weltmeister im Federgewicht an, Jose Aldo. Im Sommer sollte ihr Titelkampf stattfinden.
 
McGregor und Aldo bewarben den Kampf bei UFC 189 mit einer zwölftägigen Welttournee durch acht Städte und fünf Länder. Aber zwei Wochen vor der Veranstaltung in Las Vegas musste Aldo verletzungsbedingt absagen.
 
McGregor kämpfte dennoch und gewann mit seinem Sieg über Chad Mendes einen Interimstitel, was die Vorfreude auf sein Duell mit Aldo noch vergrößerte.
 
Bei UFC 194 trafen McGregor und Aldo endlich aufeinander. Aus Zahlensicht hat der Kampf alle Erwartungen erfüllt und für rekordhafte Ticketeinnahmen und PPV-Käufe gesorgt. Aber auch der Kampf an sich war – trotz seiner Kürze – überragend.

Conor McGregor vs. Nate Diaz II – UFC 202 (20. August 2016) (Auf UFC FIGHT PASS ansehen)

https://www.ufc.tv/video/conor-mcgregor-vs-nate-diaz-ufc-202

Fünf Monate nach dem Triumph über Jose Aldo sollte Conor McGregor gegen Rafael Dos Anjos antreten – der Weltmeister im Federgewicht gegen den Weltmeister im Leichtgewicht.

Nate Diaz sprang kurzfristig für den verletzten Dos Anjos bei UFC 196 ein. Nach einer unterhaltsamen Pressekonferenz trafen sich McGregor und Diaz im Octagon – und der Stolz von Stockton schockte die Kampfsportwelt.
 
McGregor machte in den ersten anderthalb Runden noch eine gute Figur, aber dann klingelte Diaz ihn an und brachte ihn zu Boden. Dort zwang er ihn mit einem Rear Naked Choke zur Aufgabe.
 
McGregor forderte einen sofortigen Rückkampf und so kam es, dass sich die beiden bei UFC 202 in Las Vegas erneut gegenüberstanden.
 
Das Ergebnis des ersten Kampfes und die unglaubliche Popularität der beiden Kämpfer führten dazu, dass ihr Rückkampf der mit größter Spannung erwartete Kampf der UFC-Geschichte war.
 
Nach fünf extrem unterhaltsamen Runden revanchierte sich McGregor bei Diaz und verließ das Octagon als Punktsieger.
 
Jetzt steht es 1:1 – und da beide Männer bald ins Octagon steigen, besteht sogar die Möglichkeit, dass wir einen alles entscheidenden dritten Kampf sehen werden.
 
ANAHEIM, CA - JULY 28: (L-R) <a href='../fighter/Daniel-Cormier'>Daniel Cormier</a> and <a href='../fighter/Jon-Jones'>Jon Jones</a> face off during the UFC 214 weigh-in inside the Honda Center on July 28, 2017 in Anaheim, California. (Photo by Josh Hedges/Zuffa LLC/Zuffa LLC via Getty Images)Daniel Cormier vs. Jon Jones - UFC 214 (29. Juli 2017) (Auf UFC FIGHT PASS ansehen)

https://www.ufc.tv/video/jon-jones-vs-daniel-cormier-ufc-214

Der Rückkampf zwischen Daniel Cormier und Jon Jones war womöglich das Duell zwischen den beiden besten Kämpfern in diesem Sport.

Jones hatte die erste Begegnung bei UFC 182 einstimmig nach Punkten gewonnen und Cormier die erste Niederlage seiner Karriere beigebracht. Kurz darauf wurde ihm der Halbschwergewichtstitel abgenommen und er wurde suspendiert – Cormier gewann den vakanten Gürtel und fügte so ihrer Rivalität einen neuen Baustein hinzu. Jones spottete von der Außenlinie über „DC“ und Cormier feuerte zurück, denn ein Rückkampf war einfach unausweichlich.
 
Mehrere Fehlstarts führten dazu, dass die Spannung immer weiter wuchs.
 
Zuerst musste Cormier nur wenige Wochen vor UFC 197 verletzungsbedingt absagen. Jones feierte dennoch sein Comeback und sicherte sich mit einem soliden Sieg über Ovince Saint Preux den Interimstitel. Dann sorgte Jones für eine Verzögerung, denn wenige Tage vor ihrem Duell bei UFC 200 wurde er von der Veranstaltung genommen, weil ein potentieller Dopingverstoß vorlag. Cormier war am Boden zerstört, aber er fuhr zwei weitere Siege ein und ließ keine Gelegenheit aus, um über Jones herzuziehen.
 
Bei UFC 214 kam es schließlich zum Rückkampf.
 
Würde Cormier den dringend benötigten Sieg über seinen Erzrivalen einfahren? Würde Jones nach seiner langen Auszeit an seine früheren Erfolge anknüpfen? Würden sie endlich das Kriegsbeil begraben?
 
Nach zwei engen Runden, in denen Cormier der Aggressor war und Jones dessen Körper bearbeitete, erwischte Jones Cormier mit einem Kopftritt und erzwang mit weiteren Angriffen den Kampfabbruch. Bei „DC“ kullerten die Tränen, während Jones seinem Widersacher dafür dankte, das Beste aus ihm herausgeholt zu haben.
 
Der Rückkampf war sicher der größte UFC-Kampf des Jahres 2017 und noch heute wird über ihn diskutiert – wegen der nachfolgenden Geschehnisse.
 
Einen Monat nach dem Kampf wurde das Ergebnis annulliert, da gegen Jones erneut ein potentieller Dopingverstoß vorlag. Cormier wurde wieder zum Weltmeister im Halbschwergewicht ernannt und gewann seitdem auch noch den Weltmeistertitel im Schwergewicht, wobei Jones tatenlos zusehen musste
 
Erst vor zwei Wochen bekam Jones grünes Licht für ein Comeback im Oktober. Kaum war diese Nachricht publik, heizte Jones die Spekulationen für einen dritten Kampf gegen Cormier an – und der antwortete entsprechend.
 
So groß ihr zweiter Kampf auch war – und der war richtig groß – ein drittes Duell der beiden könnte noch viel größer werden.

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