Tybura will polnische MMA-Geschichte schreiben


<a href='../fighter/marcin-tybura'>Marcin Tybura</a> of Poland celebrates his knockout victory over <a href='../fighter/Viktor-Pesta'>Viktor Pesta</a> of the Czech Republic in their heavyweight bout during the <a href='../event/UFC-Silva-vs-Irvin'>UFC Fight Night </a>event at Vivint Smart Home Arena on August 6, 2016 in Salt Lake City, Utah. (Photo by Jeff Bottari/Zuffa LLC)

Im Juni gewann der Pole Marcin Tybura gegen Andrei Arlovski, einen ehemaligen Weltmeister im Schwergewicht. Er wusste, dass er sich damit für noch größere Aufgaben empfohlen hatte – einen Gegner, der in der Rangliste höher steht, der ihn im Falle eines Sieges ins Titelgeschehen bringen könnte.

Knapp einen Monat vor dem Ende seines Trainingslagers erhielt Tybura einen Anruf seines Managers, der die Vorfreude auf seinen nächsten Kampf deutlich erhöhte.

Ursprünglich sollte Tybura im Hauptkampf der „UFC Fight Night“ in Sydney, Australien auf Mark Hunt treffen. Doch der wurde von der Veranstaltung abgezogen und so nahm Fabricio Werdum, ein ehemaliger Weltmeister im Schwergewicht, seinen Platz ein.


„Bis zur Entscheidung dauerte es etwa eine Stunde, denn ich frage vorher immer meine Trainer“, sagt Tybura. „Nachdem ich mit meinem Manager gesprochen hatte, rief ich Coach Winkeljohn an und der meinte, wenn ich den Kampf annehmen will, sollte ich es tun. Und ich wollte den Kampf unbedingt annehmen.“

„Der Gegnerwechsel ärgerte mich ein bisschen, denn in der UFC ist mir das jetzt schon mehrere Male passiert“, sagt Tybura, dessen Kampf gegen Derrick Lewis im Oktober 2016 ausfiel und dessen Kampf gegen Luis Henrique monatelang verschoben wurde. „Was mir nicht gefällt, ist die Tatsache, dass ich mich auf einen völlig anderen Kampfstil vorbereiten muss. Fabricio Werdum kämpft völlig anders als Mark Hunt. Daher stehe ich nun vor einer noch größeren Herausforderung.“

Die Chance, sich im Octagon gegen Werdum zu beweisen, kam für Tybura unerwartet, aber nach seinen letzten Kämpfen ist das nur ein logischer Fortschritt.

Marcin Tybura of Poland kicks Luis Henrique of Brazil in their heavyweight bout during the UFC 209 event at T-Mobile Arena on March 4, 2017 in Las Vegas, Nevada. (Photo by Josh Hedges/Zuffa LLC) Der 31 Jahre alte Pole verlor sein UFC-Debüt, kämpfte sich aber mit drei Siegen in Folge auf den achten Platz der Rangliste im Schwergewicht vor. Arlovski konnte er im Juni in Singapur zwar nicht vorzeitig schlagen, aber es war dennoch der größte Sieg seiner UFC-Karriere und etablierte ihn in der Top 10.

Als Tybura mit dem MMA-Sport anfing, dachte er nicht daran, eines Tages in der UFC gegen ehemalige Weltmeister zu kämpfen. Aber im Laufe seiner Karriere zeigte er, dass er das Potential dazu hat, ganz oben mitzumischen. Jetzt ist der Weltmeistertitel im Schwergewicht sein erklärtes Ziel.

„Zu Beginn meiner Karriere hätte ich nie gedacht, dass ich einmal so weit kommen würde“, sagt Tybura. „Aber als ich in die UFC kam, merkte ich, dass ich für die großen Kämpfe bereit bin. In meinem letzten Kampf besiegte ich einen ehemaligen Weltmeister und jetzt stehe ich in einem Hauptkampf. Ich bin erfahren, ich habe schon Titel gewonnen und in großen Hallen gekämpft. Ich bin sehr zuversichtlich und werde beweisen, dass ich hierher gehöre.“

Es besteht schon jetzt kein Zweifel daran, dass Tybura in die Top 10 der Schwergewichtsklasse gehört. Wenn er seine Siegesserie ausbauen und Werdum in der Nacht zum Sonntag bezwingen kann, ist er vom Titelgeschehen nicht mehr weit entfernt. 2018 könnte das Jahr sein, in dem er erstmals einen amtierenden Weltmeister herausfordert.

„Ich denke, das wird der größte Sieg eines polnischen MMA-Kämpfers“, sagt er über einen potentiellen Sieg über Werdum. „Joanna Jedrzejczyk war sehr erfolgreich und es wird sehr schwer, sie zu übertreffen – ich bin ein großer Fan von ihr. Aber jetzt bin ich dran, ich werde polnische MMA-Geschichte schreiben.“

Die „UFC Fight Night“ in Sydney, Australien läuft in der Nacht vom 18. auf den 19. November live auf UFC FIGHT PASS.

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Samstag, Dezember 16
8PM/5PM
ETPT
Winnipeg, Canada

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