Vick vertraut auf seine mentale Stärke

In der Nacht zum 26. August steht der Texaner James Vick zum ersten Mal in seiner UFC-Karriere in einem Hauptkampf. Bei der „UFC Fight Night“ in Lincoln trifft Vick auf den stets spektakulären Justin Gaethje, der wie er in der Top 10 der Leichtgewichtsklasse zu finden ist. Vick gewann vier seiner letzten fünf und neun seiner letzten zehn Kämpfe und ist nun für das Rampenlicht bereit.

Vor der „UFC Fight Night“ in Lincoln sprachen wir mit dem „Texecutioner“ über Anerkennung, seine Weiterentwicklung als Kämpfer, seine Mentalität, seine Vaterschaft und wie er gedenkt, Samstagnacht einen Sieg einzufahren.

UFC: Die Fight Week hat endlich begonnen. Wie fühlst du dich?

Vick: Ich fühle mich gut. Ich bin für diesen Moment bereit.

UFC: Du stehst zum ersten Mal in einem Hauptkampf. Was musst du noch alles tun, um endlich die Anerkennung zu bekommen, die du verdienst?

Vick: Sobald ich diesen Kampf gewonnen habe, warten nur noch große Kämpfe auf mich. Ich glaube, ich muss einfach diesen Kampf gewinnen, am besten durch Knockout, und dann kann ich mich größeren Aufgaben widmen.

UFC: Was hast du seit deinem Debüt in der UFC über dich selbst gelernt und wie hast du dich als Kämpfer weiterentwickelt?

Vick: Im Training habe ich vor allem gelernt, klüger vorzugehen, mich nicht so oft zu verletzen, gesund zu bleiben und clevere Entscheidungen zu treffen. Ich trainiere klüger, nicht härter. Daher konnte ich in den letzten Jahren so gute Leistungen zeigen und regelmäßig kämpfen. Früher war ich ständig verletzt.

UFC: Mit welcher Einstellung gehst du immer in die Vorbereitung und den Kampf?

Vick: Auf meine mentale Einstellung lege ich größten Wert. Ich glaube, dass ich mental stärker bin als meine Konkurrenten. Ich glaube tief in meinem Herzen, dass es mein Schicksal ist, Weltmeister zu werden. Würde Gott das nicht wollen, dann hätte er mir nicht dieses Kämpferherz gegeben.

UFC: Was macht dich so gefährlich?

Vick: Ich bin ein gefährlicher Kämpfer, weil ich vielseitig bin. Ich kann alles. Ich kann boxen. Ich kann ringen. Mein Jiu-Jitsu ist richtig gut, meine Kicks sind gut, meine Kniestöße… ich habe echt viele Waffen.

UFC: Wie hat dich die Geburt deines Sohnes verändert, hast du nun einen neuen Blick auf das Kämpfen?

Vick: Einen Sohn zu haben, ist einfach nur fantastisch. Er heißt James Junior und er ist großartig. Meinen Blick auf das Kämpfen hat er aber nicht verändert. Manche meinen, ein Kind würde einen noch mehr motivieren, aber aus sportlicher Sicht war ich schon immer sehr motiviert, weil ich Weltmeister werden will. Das ist mein ultimatives Ziel. Aus finanzieller Sicht ist die Geburt meines Sohnes aber schon motivierend, denn ich will ihm ein schönes Leben bieten. Er ist echt ein Segen. Ich fühle mich nicht gestresst, da meine Frau sich sehr gut um ihn kümmert, während ich trainiere. Es ist einfach großartig.

UFC: Es muss toll sein, nach Hause zu seinem Kind kommen und das Kämpfen vergessen zu können.

Vick: Das lenkt einen definitiv ein bisschen ab. Den eigenen Sohn in den Armen halten zu können und zu wissen, dass man ihn gezeugt hat, das ist schon ein großartiges Gefühl.

UFC: Wie holst du dir Samstagnacht den Sieg?

Vick: In einer perfekten Welt knocke ich ihn in der ersten Runde aus, mit einer geraden Rechten, einem eingesprungenen Kniestoß oder einem Kopftritt – irgendetwas in der Richtung.
 

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