Woodley plant Sieg in Rekordzeit

Als Demian Maia bei UFC 211 in Dallas gegen Jorge Masvidal gewann, festigte der Brasilianer seine Position als Nummer 1 im Weltergewicht und er verdiente sich einen Weltmeisterschaftskampf gegen Tyron Woodley.

Vor fünf Wochen erhielt Maia die Information, dass er seine Titelchance in der Nacht zum 30. Juli bei UFC 214 in Anaheim erhält. Anfangs war er etwas besorgt, ob er ausreichend Zeit haben würde, sich auf den größten Kampf seiner Karriere vorzubereiten. Doch jetzt, kurz vor UFC 214, ist er sehr zufrieden, wie alles gelaufen ist.

„Ich sprach mit meinem Team und wir waren der Ansicht, dass das die einzige Chance sein könnte, die wir haben – also wollten wir sie nutzen“, sagte Maia am Mittwoch bei der Pressekonferenz vor UFC 214. „Gott sei Dank fühle ich mich sehr gut, das Trainingslager lief super.“

„Wir wussten, dass wir in der Vorbereitung keine Fehler machen dürfen“, fügte Maia hinzu, der vor einigen Jahren gegen Anderson Silva um den Weltmeistertitel im Mittelgewicht kämpfte und nun der zwölfte UFC-Kämpfer ist, der in zwei Gewichtsklassen um einen Gürtel antritt. „In einem zehn Wochen langen Trainingslager kann man ein paar Fehler machen und hat noch Zeit, sie zu korrigieren. Diesmal konnten wir uns das nicht leisten.“

Woodley betonte mehrmals, er wolle gegen größere Namen antreten, sodass viele den Eindruck hatten, er habe kein Interesse daran, den Weltergewichtstitel gegen Maia zu verteidigen – aber das ist nicht der Fall.

„Ich war diesem Kampf gegenüber immer offen“, sagte Woodley während der Pressekonferenz vor UFC 214. „Es ist ja nicht so, dass er plötzlich siebenmal in Folge gewonnen hat. Natürlich war mir klar, dass er früher oder später der Titelherausforderer wird. Ich wollte einfach kämpfen. Ich wollte keine Pause einlegen. Ich wollte nicht bis zum Ende des Jahres warten. Als Titelherausforderer muss man sich gerade machen und darum kämpfen wir Samstagnacht gegeneinander.“

Bei seinen letzten vier Auftritten im Octagon stand Woodley entweder im Hauptkampf oder im Co-Hauptkampf. Bei der stark besetzten UFC 214 verteidigt er seinen Titel zum zweiten Mal in einem Co-Hauptkampf.

Wenn der eigene Name nicht ganz oben auf dem Plakat steht, sind einige Kämpfer etwas verärgert, aber Woodley gehört nicht zu ihnen.

Er freut sich sogar über die Chance, seinen Job früher erledigen zu können, damit er den Weltmeisterschaftskampf im Halbschwergewicht zwischen Daniel Cormier und Jon Jones genießen kann.

„Wenn ich auf einer Veranstaltung kämpfe, dann liefere ich immer eine verdammt gute Show ab“, sagte Woodley. „Schaut euch meine Kämpfe an. Selbst wenn ich nicht im Hauptkampf stehe, stehle ich allen anderen die Show.“

„Ich habe mir vorgenommen, Demian Maia in Rekordzeit auseinanderzunehmen, damit ich in aller Ruhe den Hauptkampf anschauen kann“, sagte Woodley weiter.

Das Hauptprogramm von UFC 214 läuft in der Nacht vom 29. auf den 30. Juli live auf ran FIGHTING, das Vorprogramm auf UFC FIGHT PASS.

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