Australien gegen Großbritannien bei UFC on FX 6

Am 14. Dezember finden die Finalkämpfe und das Trainerduell von „TUF: Team Australia vs. Team UK“ statt.
Die jahrhundertelange Rivalität zwischen Australien und Großbritannien hat in diesem Jahr auch die UFC erfasst. Unter dem Motto „The Smashes“, angelehnt an eine legendäre Duellserie im Kricket, kämpfen Teams aus Australien und dem Vereinigten Königreich bei der zweiten internationalen „Ultimate Fighter“-Staffel um einen Vertrag mit der UFC.

Für die Trainer dieser Staffel, den Australier George Sotiropoulos und den Engländer Ross Pearson, schloss sich dabei ein Kreis, denn sie waren vor wenigen Jahren bereits Teilnehmer der Reality-Show. Sotiropoulos kam bei „TUF 6“ bis ins Halbfinale, während Person aus „TUF 9“ als Sieger hervorging. Beim Finale von „TUF: Team Australia vs. Team UK“ werden am 14. Dezember in Gold Coast, Australien nicht nur ihre Schützlinge gegeneinander antreten, sondern sie selbst werden ebenfalls ins Octagon steigen.

„Bevor ich TUF gewonnen habe, arbeitete ich im Norden Englands als Maurer“, sagt Pearson. „Seitdem habe ich in Australien, Brasilien und Las Vegas gekämpft und lebe jetzt in den USA. All das nur, weil ich die Show gewonnen habe! Ich hoffe sehr, dass es den Jungs aus meinem Team ebenso gehen wird.“

Pearson nimmt die Rivalität zwischen den Ländern nicht sehr ernst, für ihn ist es ein Kampf wie jeder andere. Sein Gegenüber Sotiropoulos sieht das ein wenig anders. „Es geht um mehr als nur unsere Ehre“, sagt er. „Ich repräsentiere mein Land und befinde mich daher in der Pflicht, Ross Pearson zu besiegen. Ich werde das Motto dieser Staffel ins Octagon übertragen und ihn vor den Augen meiner Landsleute auseinander nehmen.“

Briten im Finale in der Überzahl

Drei Engländer und nur ein Australier haben im Weltergewicht bzw. Leichtgewicht das „TUF“-Finale erreicht. Am überzeugendsten gelang das dem Australier: Der 21 Jahre junge Robert Whittaker hat Dampf in beiden Fäusten und ließ das im Viertelfinale Luke Newman spüren, den er bereits nach 19 Sekunden KO schlug. Im Halbfinale dauerte es 77 Sekunden, ehe Xavier Lucas von der Matte aus die Deckenlichter beobachtete.

Brad Scott, der im Weltergewichtsfinale gegen Whittaker antreten wird, hat seine beiden Kämpfe während der Show nach Punkten gewonnen. Er setzte sich gegen die Australier Xavier Lucas und Benny Alloway durch.

Im Leichtgewicht kommt es zu einem rein englischen Finale. Norman Parke erkämpfte sich die Teilnahme mit einstimmigen Punktsiegen über Richie Vaculik und Brendan Loughnane. Sein Gegner Colin Fletcher schlug Ben Wall nach Punkten und zwang Richie Vaculik mit einem umgedrehten Keylock zur Aufgabe.

Hector Lombard kämpft in Wahlheimat


Vor heimischem Publikum erhält Hector Lombard die Chance, sein enttäuschendes UFC-Debüt vergessen zu machen. Die bei UFC 149 im Juli erlittene Punktniederlage gegen Tim Boetsch beendete seine beeindruckende Erfolgsserie von 25 Kämpfen ohne Niederlage. Der schlagkräftige Judoka, der vor vielen Jahren von Kuba nach Australien übersiedelte, wurde seinem Hype gegen Boetsch leider nicht gerecht.

Bei UFC on FX 6 trifft Lombard auf den ebenfalls sehr stämmigen und kräftigen Brasilianer Rousimar Palhares, einen BJJ-Schwarzgurt mit einem Faible für Fußhebel. Palhares, der das Jahr 2012 mit einem blitzschnellen Aufgabesieg über Mike Massenzio begann, hat seit Mai nicht mehr gekämpft, als er Alan Belcher in der ersten Runde durch TKO unterlegen war.

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