McGregor: Mayweather wird fallen



Conor McGregor stellte am Freitag bei einem öffentlichen Workout vor seinem Box-Kampf gegen den legendären Floyd Mayweather einen nachdenklich machenden Vergleich an.

Der zweifache UFC-Champion sagte, Jose Aldo sei einst wie Mayweather gewesen: ein dominanter Weltmeister, den alle als einen der Größten aller Zeiten betrachteten, der wohl nie geschlagen werden würde.

„Wartet, bis ihr Mayweather fallen seht – ihr werdet ihn abschreiben und dann geht es ihm so wie Aldo“, sagte McGregor zu den Journalisten im UFC Performance Institute. „Aldo war eines Tages wie er und jetzt ist er nichts mehr wert.“

LAS VEGAS, NV - AUGUST 11:  UFC lightweight champion Conor McGregor carries his son Conor McGregor Junior during a media workout at the UFC Performance Institute on August 11, 2017 in Las Vegas, Nevada. McGregor will fight Floyd Mayweather Jr. in a boxing match at T-Mobile Arena on August 26 in Las Vegas. (Photo by Brandon Magnus/Zuffa LLC)McGregor schlug Aldo in 13 Sekunden KO. Das war einer der epischsten Momente der UFC-Geschichte. Nur wenige glaubten, dass McGregors Power ausreichen würde, um Aldo zu besiegen, der die Federgewichtsklasse ein Jahrzehnt lang beherrscht hatte.

Mayweather hat eine Bilanz von 49-0 und gilt als der am schwersten zu treffende Boxer der Geschichte. McGregor versucht erneut, das Unmögliche möglich zu machen – in seinem allerersten Box-Kampf als Profi.

Nur wenige glauben daran, dass er siegen kann. Aber an McGregor wird nicht zum ersten Mal gezweifelt.

„Ich weiß nicht, wie oft man mich schon für eine Witzfigur gehalten hat“, sagte McGregor. „Er ist nur ein Schwätzer. Er hat keine Chance, behaupten sie. Und dann muss der arme Tropf, der gegen mich antritt, die Konsequenzen tragen. Er liegt bewusstlos auf dem Boden und ich wende mich dem nächsten Opfer zu. Und dann gibt es wieder Fragen und Zweifel. Das wird bis zu meinem Rücktritt andauern.“

McGregor trainierte etwa eineinhalb Stunden lang, er schlug gegen den Sandsack und legte für die Pressevertreter im Ring eine Show hin. Während seines Workouts tweetete UFC-Präsident Dana White einen Videoausschnitt von McGregors Sparringseinheit mit dem ehemaligen Box-Weltmeister Paulie Malignaggi. Darin ist zu sehen, wie McGregor Malignaggi mit seiner linken Geraden trifft, seiner Spezialwaffe, und ihn damit anklingelt.

Vor dem Kampf gegen Mayweather behaupten viele, McGregor würde Schwierigkeiten haben, auch nur einen einzigen Treffer zu erzielen – gegen Malignaggi erzielte er dutzende.

„Ich werde Mayweather verhauen, ich werde ihm auf die Pelle rücken“, sagte McGregor. „Er behauptet, er würde mich attackieren. Lasst uns abwarten, wer den ersten Schritt zurück macht. Das wird der erste Sieg oder die erste Niederlage des Abends: Wer macht zuerst einen Schritt zurück?“

In der Nacht zum 27. August will McGregor in der T-Mobile Arena in Las Vegas erneut das Unmögliche möglichen machen. Er hat sich mittlerweile daran gewöhnt, es seinen Kritikern zu zeigen.

„Ich nehme Kämpfe gegen Gegner an, sage ihnen, was ich mit ihnen anstellen werde und wie ich es mit ihnen anstellen werde und dann setze ich meine Worte in Taten um“, sagte er. „Und jedes Mal werden die Vorhersagen wahr. Ich weiß nicht, wie oft ich die Menschen schon überrascht habe, aber bald werde ich sie wieder überraschen.“

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