Top-Themen nach UFC London

An einem Abend, an dem die besten UFC-Kämpfer aus Großbritannien im Fokus standen, setzte sich der Größte von ihnen im Hauptkampf besonders beeindruckend in Szene.

Jimi Manuwa, die Nummer 4 im Halbschwergewicht, benötigte nur einen perfekt platzierten linken Haken ans Kinn von Corey Anderson, um ihn auszuknocken.

„Die Löwen fressen zuerst. Mit dem linken Haken brauche ich nur einen Treffer zu landen. Ein Treffer, ein Knockout“, sagte Manuwa nach dem Kampf.

Anderson erlitt gegen Manuwa seine dritte Niederlage im Octagon. Die Nummer 6 im Halbschwergewicht hatte seit dem Gewinn von „The Ultimate Fighter 19“ einige gute Momente, aber womöglich braucht er noch ein bisschen Zeit, ehe er sich der Elite seiner Gewichtsklasse stellen kann.

Hier sind die Top-Themen nach UFC London:

Wie geht es mit dem Londoner Löwen weiter?

Kaum war die „UFC Fight Night“ vorbei, da kündigte Manuwa seinen Wunsch an, gegen den Sieger des Weltmeisterschaftskampfes zwischen Daniel Cormier und Anthony Johnson antreten zu wollen.

Manuwa verbesserte sich am Samstagabend auf 6-2 in der UFC und strebt als nächstes seinen ersten Titelkampf an. Dieser Wunsch könnte 2017 wahr werden, denn die Gewichtsklasse veränderte sich in den vergangenen Monaten ständig und ist offen wie nie. Wenn es noch kein Titelkampf sein soll, dann hätte Manuwa auch eine offene Rechnung zu begleichen – mit Johnson, bei dem sich Manuwa für eine bittere Niederlage revanchieren will.

„In meiner Heimat London einen Knockout zu erzielen, ist einer der größten Momente in meiner Karriere“, sagte Manuwa. „Die britischen Kämpfer hauen derzeit richtig rein. Wir haben hier einige tolle britische Kämpfer gesehen. Es zeigt, dass mit uns zu rechnen ist. Ich denke, dass es bald zwangsläufig einen weiteren Weltmeister aus Großbritannien geben wird.“

Nelson warnt die Weltergewichte vor

Der stoische Isländer Gunnar Nelson schien vor dem Co-Hauptkampf gegen Alan Jouban etwas zu wissen, was alle anderen nicht wussten. Er war so ruhig wie immer, aber hinter seinem eisigen Blick konnte man mit etwas Geschick seine Zuversicht erkennen.

Dann stieg er ins Octagon und vermöbelte Jouban, ehe er ihn in der zweiten Runde zur Aufgabe zwang – und erinnerte die Kampfsportwelt daran, wie dominant er sein kann, wenn er sich in Bestform befindet.

Nach zwei Siegen in Folge ist er nun wieder in der Top 10 im Weltergewicht angekommen.

Was steht als nächstes an?

„Ich werde nach Hause gehen und etwas Zeit mit meiner Familie und meinem Sohn verbringen“, sagte Nelson. „Ich will zuhause weitertrainieren und mich verbessern. Hoffentlich kann ich dieses Jahr noch zweimal kämpfen – gegen gute Gegner, gegen Gegner aus der Spitzengruppe.“

Pickett verabschiedet sich

Es war nicht das erhoffte Hollywood-Ende, aber der Engländer Brad „One Punch“ Pickett verlässt die UFC als eines der populärsten Bantamgewichte der MMA-Geschichte.

Pickett und Dominick Cruz sind die einzigen Sportler, die den Gewichtsklassen übergreifend besten Kämpfer der Welt, Demetrious Johnson, besiegten.

Pickett stand in dem Ruf, niemals einen langweiligen Kampf abzuliefern und unterhielt die Fans vom Anfang seiner Karriere bis zu seinem allerletzten Auftritt im Octagon.

Danke, Brad. Goodbye!

Wurde in London ein neuer Star geboren?

Der Engländer Marc Diakiese machte bei einem Pressetermin vor seinem dritten UFC-Kampf eine großspurige Ankündigung: Er werde Teemu Packalen in der ersten Runde mit einem Drehkick zum Kopf ausknocken.

Ganz so kam es dann nicht, aber Diakiese siegte dennoch in der ersten Runde durch Knockout. Nach nur 30 Sekunden schickte er den Finnen mit einer Rechten schlafen.

Diakieses Athletik ist unglaublich. Vor dem Knockout begeisterte er die Zuschauer mit verschiedenen Drehkicks – fast wie angekündigt.

Dana White sagt immer wieder, dass manche Sportler einfach das „gewisse Etwas“ haben. Diakiese – mit seinem knallroten Iro, seinem breiten Grinsen und seinem forschen Auftreten – passt exakt auf die Beschreibung des UFC-Präsidenten.

Der „Bonecrusher“ will jetzt einen großen Schritt nach vorne machen und glaubt, dafür bereit zu sein.

„Ich habe es die ganze Woche lang gesagt und ich sage es erneut: Das war eine leichte Aufgabe“, so Diakiese. „Ich bin einer der Besten und ich will das weiter beweisen. Ich will als nächstes im Hauptprogramm kämpfen. Ich will gegen größere Namen kämpfen. Egal was als nächstes kommt – ich bin bereit dafür.“

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