Rory MacDonald fordert Penn und Condit

Der Senkrechtstarter Rory MacDonald kämpft am 8. Dezember bei UFC on FOX 5 gegen sein Kindheitsidol BJ Penn.
Rory MacDonald ist kein Kämpfer, der gerne große Reden schwingt. Der 23 Jahre alte Kanadier redet allgemein wenig, das überlässt er lieber anderen. Doch wenn er einmal etwas sagt, ist es etwas Bedeutendes – wie etwa im Sommer, als er seinen Wunsch bekanntgab, als nächstes gegen den zweifachen Weltmeister BJ Penn antreten zu wollen.

„BJ Penn ist eine Legende und ich möchte unbedingt gegen ihn kämpfen, bevor er den Sport verlässt“, erklärt MacDonald seinen Wunsch. „Es ist fantastisch, gegen jemanden kämpfen zu dürfen, zu dem man aufgesehen hat seit man ein kleines Kind war. Ich bin noch jung, ich werde in den nächsten Jahren noch gegen all diese anderen Weltergewichte aus der Top Ten antreten. Aber wer weiß, wie lange BJ noch kämpfen wird? Wenn ich zu lange mit diesem Kampf warte, entgeht mir womöglich diese Gelegenheit.“

Da MacDonald beim Sparring eine Schnittwunde über dem Auge erlitt, die mit 38 Stichen genäht werden musste, ging sein Wunsch nicht schon im September, sondern erst im Dezember in Erfüllung. Im Hauptprogramm von UFC on FOX 5 darf er sich der größten Herausforderung seiner Karriere stellen.

„Es wird definitiv kein leichter Kampf, aber ich bin mir sicher, dass ich ihn gewinnen werde“, sagt MacDonald. „BJ ist ein sehr gefährlicher Gegner. Wenn man ihn auf die leichte Schulter nimmt, erlebt man ein böses Erwachen. Ich habe mich intensiv auf diesen Kampf vorbereitet und werde am 8. Dezember alles geben, um ihn zu besiegen.“

Der Kampf gegen Penn ist noch gar nicht vorbei, aber MacDonald weiß bereits genau, wer sein nächster Gegner werden soll: Carlos Condit, der seinem Mentor Georges St. Pierre bei UFC 154 in einem Weltmeisterschaftskampf nach Punkten unterlag. MacDonald und Condit trafen erstmals im Juni 2010 bei UFC 115 aufeinander. MacDonald dominierte die ersten beiden Runden, doch danach ging ihm die Luft aus und Condit beendete den Kampf sieben Sekunden vor dem Ende durch technischen Knockout.

„Ich respektiere Carlos sehr, er ist einer der Kämpfer, die ich am meisten respektiere“, sagt MacDonald. „Seine Einstellung zum Sport ist großartig. Aber ich finde, dass ich in diesem Kampf bloßgestellt wurde. Ich will mir selbst und der Welt beweisen, dass ich ein besserer Kämpfer bin. Ich will Rache für diese Bloßstellung. Jeder hat seine Meinung über den Kampf, aber letzten Endes habe ich verloren und wurde bloßgestellt.“

Nach der Niederlage gegen Condit kämpfte sich MacDonald mit einem einstimmigen Punktsieg über den „Ultimate Fighter 5“-Gewinner Nate Diaz und zwei TKO-Siegen über die Veteranen Mike Pyle und Che Mills wieder nach oben.

Jetzt ist für ihn die Zeit gekommen, um sich mit Erfolgen über renommierte Kämpfer bis an die Spitze der Weltergewichtsklasse zu katapultieren. Wie für alle UFC-Kämpfer ist der Gewinn der Weltmeisterschaft auch für MacDonald das größte Ziel – doch bis dahin muss er nicht nur im Octagon überzeugen, sondern sich auch in Geduld üben.

„Ich will Weltmeister werden, aber ich werde niemals gegen Georges kämpfen“, sagt MacDonald. „Wir sind enge Freunde und Trainingspartner. Es wäre respektlos, ihn herauszufordern – sowohl ihm gegenüber als auch unserem Trainer und unserem Gym. Als Weltmeister hat er Vorrang und ich werde mich hinten anstellen.“

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