Manuwa schlägt Anderson KO

 
Der Engländer Jimi Manuwa, die Nummer 4 im Halbschwergewicht, machte bei der „UFC Fight Night“ in seiner Heimatstadt London einen weiteren Schritt in Richtung Titelduell. Im Hauptkampf der Veranstaltung schlug er den US-Amerikaner Corey Anderson in der ersten Runde KO.

Manuwa trieb Anderson von Anfang an mit knackigen Schlägen durch das Octagon – und wehrte zwischendrin die Takedowns des „TUF 19“-Gewinners ab. Nach 3:05 Minuten knipste er ihm schließlich mit einem linken Haken die Lichter aus.

„Mit dem linken Haken brauche ich nur einen Treffer zu landen“, sagte Manuwa im Anschluss. „Ein Treffer, ein Knockout.“

Nelson zwingt Jouban zur Aufgabe

Im Co-Hauptkampf von UFC London traf der Isländer Gunnar Nelson, ein Trainingspartner von Conor McGregor, auf das amerikanische Versace-Model Alan Jouban.

In der ersten Runde bewegte sich Jouban viel, um den unorthodoxen Nelson auf Distanz zu halten. Doch knapp zwei Minuten vor dem Ende erzielte Nelson ein Takedown. Er erarbeitete sich die Mount-Position, konnte den Kampf jedoch noch nicht vorzeitig für sich entscheiden.

In der zweiten Runde ging Jouban aggressiver zu Werke und landete einige Treffer mit Schlägen. Aber dann klingelte Nelson ihn mit einer rechten Geraden an. Nelson setzte nicht mit Schlägen nach, sondern zerrte Jouban auf die Matte und zwang ihn dort nach 46 Sekunden mit einem Guillotine Choke zur Aufgabe.

Pickett verabschiedet sich mit Niederlage

Der Engländer Brad Pickett bestritt in seiner Heimatstadt London nach fast dreizehn Jahren als Profi seinen Abschiedskampf. Ihm gegenüber stand Marlon Vera, Ecuadors erster UFC-Kämpfer, der mit nur einer Woche Vorbereitung für den Mexikaner Henry Briones eingesprungen war.

Vera brachte von Beginn an Kicks und Kniestöße ins Ziel, während Pickett mit Takedowns punktete und mit einem linken Haken einen Niederschlag erreichte.

In der dritten Runde holte Vera Pickett plötzlich mit einem Kopftritt von den Beinen. Er setzte mit Hammerschlägen nach und brachte so den Ringrichter dazu, den Kampf nach 3:50 Minuten abzubrechen.

Allen bezwingt Amirkhani nach Punkten

Im Duell der im Octagon noch unbesiegten Federgewichtstalente setzte sich der Engländer Arnold Allen knapp gegen den Finnen Makwan Amirkhani durch.

Amirkhani hätte Allen in der Anfangsphase beinahe mit einem D’Arce Choke zur Aufgabe gezwungen, aber der junge Lokalmatador kämpfte sich auf die Beine zurück und lieferte sich fortan einen engen Kampf mit ihm.

Nach drei Runden waren sich die drei Punktrichter uneinig. Einer sah Amirkhani mit 29-28 vorne, doch die beiden anderen gaben den Sieg mit Wertungen von 30-27 an Allen.

Das Vorprogramm von UFC London

Der Ire Joe Duffy besiegte den Schweden Reza Madadi einstimmig nach Punkten (30-27, 30-27, 30-27).

Der Brasilianer Francimar Barroso besiegte den Engländer Darren Stewart einstimmig nach Punkten (29-28, 29-28, 29-28).

Der US-Amerikaner Timothy Johnson besiegte den Polen Daniel Omielanczuk geteilt nach Punkten (28-29, 30-27, 29-28).

Der Engländer Leon Edwards besiegte den Brasilianer Vicente Luque einstimmig nach Punkten (29-28, 29-28, 29-28).

Der Engländer Marc Diakiese schlug den Finnen Teemu Packalén nach 0:30 Minuten der ersten Runde KO.

Der Engländer Brad Scott besiegte seinen Landsmann Scott Askham geteilt nach Punkten (28-29, 29-28, 29-28).

Die Schwedin Lina Länsberg besiegte die Tschechin Lucie Pudilová einstimmig nach Punkten (29-28, 29-28, 29-28).

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