Nunes gewinnt Rückkampf gegen Shevchenko

Hier findet ihr alle wesentlichen Informationen zu UFC 215 in Edmonton, Alberta, Kanada.
Die Brasilianerin Amanda Nunes, Weltmeisterin im Bantamgewicht, hat auch den Rückkampf gegen die Kirgisin Valentina Shevchenko gewonnen. Im Hauptkampf von UFC 215 in Edmonton, Alberta, Kanada siegte sie mit Wertungen von 48-47, 47-48 und 48-47 geteilt nach Punkten. Es war ein knappes und enges Duell über fünf Runden – eine äußerst schwierige Angelegenheit für die Punktrichter.

Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase erarbeitete sich Nunes in der ersten Runde mit ihren Schlägen einen kleinen Vorsprung, aber zum Ende hin wurde Shevchenko mit ihren Kontern immer erfolgreicher.

In der zweiten und dritten Runde lieferten sich Nunes und Shevcheko weiterhin ein taktisches Geplänkel im Stand. Beide erzielten Treffer, aber merkliche Akzente konnte keine von ihnen setzen.

Nunes zog in der vierten Runde das Tempo an und arbeitete mit Schlägen und Lowkicks. Mitte der Runde kam Shevchenko jedoch zurück und traf mit einer guten Kombination.

Zu Beginn der fünften Runde schien der Kampf auf Messers Schneide zu stehen. Shevchenko drehte noch einmal auf, aber Nunes verlagerte das Geschehen eine Minute vor Schluss auf die Matte. Shevchenko versuchte, sich mit Schlägen zu wehren, aber Nunes kontrollierte sie bis zum Kampfende aus der Oberlage.

Dos Anjos überzeugt weiter im Weltergewicht

Der Brasilianer Rafael Dos Anjos, ein ehemaliger Weltmeister im Leichtgewicht, bestritt bei UFC 215 seinen zweiten Kampf als Weltergewicht. Nach dem einstimmigen Punktsieg über Tarec Saffiedine setzte er gegen Neil Magny noch einen drauf und zeigte, dass in seiner neuen Gewichtsklasse künftig mit ihm zu rechnen ist.

„Ich werde mir den Gürtel holen“, lautete Dos Anjos‘ Kampfansage nach der tadellosen Leistung gegen Magny.

Dos Anjos verfrachtete Magny früh in der ersten Ruinde mit einem Lowkick auf die Matte und setzte ihn aus der Oberlage unter Druck. Als Magny versuchte, sich zu befreien, nahm Dos Anjos ihn in einen Arm Triangle Choke und erzwang damit nach 3:43 Minuten die Aufgabe.

Cejudo beendet Talfahrt

Nach dem verlorenen Titelkampf gegen Demetrious Johnson und einer strittigen Punktniederlage gegen Joseph Benavidez kehrte Henry Cejudo bei UFC 215 auf die Siegerstraße zurück.

Cejudo griff den Brasilianer Wilson Reis, ebenfalls ein ehemaliger Titelherausforderer, von Beginn an mit schnellen Schlägen an. Kurz vor dem Ende der ersten Runde schlug er ihn sogar nieder.

In der zweiten Runde machte Cejudo da weiter, wo er in der ersten aufgehört hatte. Er holte Reis mit einer blitzschnellen rechten Gerade von den Beinen, setzte mit Ground and Pound nach und bewirkte so nach 25 Sekunden den Kampfabbruch.

Punktsiege für Latifi und Stephens

Der Schwede Ilir Latifi stoppte bei UFC 215 den Höhenflug des australischen Halbschwergewichtstalents Tyson Pedro. In den drei Runden brachte Latifi Pedro immer wieder zu Boden. Erst in der letzten Runde gelang es Pedro, eine paar Momente frei im Stand zu kämpfen – und erzielte daraufhin ein paar gute Treffer. Aber Latifi war ihm ringerisch überlegen und bearbeitete ihn auf dem Boden weiter mit Ground and Pound. Die Punktrichter gaben den Sieg anschließend mit Wertungen von 29-28, 29-28 und 30-27 an Latifi.

Gilbert Melendez, ein zweifacher Titelherausforderer im Leichtgewicht, kassierte bei seinem Debüt im Federgewicht die vierte Niederlage in Folge. Jeremy Stephens verlangsamte seinen Vorwärtsdrang mit harten Lowkicks und holte ihn damit sogar mehrfach von den Beinen. Melendez versuchte, Stephens im Stand auszuboxen, kam aber gegen dessen Lowkicks einfach nicht an. Nach drei Runden werteten die Punktrichter den „Kampf des Abends“ mit 30-26, 30-26 und 30-25 für Stephens.

Das Vorprogramm von UFC 215

Die Brasilianerin Ketlen Vieira zwang Sara McMann nach 4:16 Minuten der zweiten Runde mit einem Arm Triangle Choke zur Aufgabe.

Die Kanadierin Sarah Moras ließ Ashlee Evans-Smith nach 2:51 Minuten der ersten Runde in einem Armhebel abklopfen.

Rick Glenn besiegte den Kanadier Gavin Tucker einstimmig nach Punkten (30-25, 30-24, 29-27).

Alex White bezwang den Kanadier Mitch Clarke nach 4:36 Minuten der zweiten Runde durch technischen Knockout.

Der Kanadier Arjan Bhullar erkämpfte sich gegen den Brasilianer Luis Henrique einen einstimmigen Punktsieg (29-28, 29-28, 29-28).

Der Kanadier Kajan Johnson schlug den Brasilianer Adriano Martins nach 0:49 Minuten der dritten Runde KO.

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