Sergio Pettis siegt in Mexico City

Hier findet ihr alle wesentlichen Informationen zur „UFC Fight Night“ in Mexico City.
Im Hauptkampf der „UFC Fight Night“ in Mexico City machte Sergio Pettis einen weiteren Schritt in Richtung Titelkampf im Fliegengewicht. Gegen den Mexikaner Brandon Moreno setzte sich der jüngere Bruder von Ex-Champion Anthony Pettis nach fünf anspruchsvollen Runden durch.

Moreno fand besser in den Kampf – er brachte Pettis in der ersten Runde auf den Boden und bedrohte ihn aus der Back-Mount-Position. Pettis eröffnete die zweite Runde mit Kopftritten, aber Moreno verfrachtete ihn erneut auf die Matte. Allerdings kam Pettis auf die Beine zurück und setzte ihm im Stand mit Schlägen und Tritten zu.

Ab der dritten Runde übernahm Pettis vollends die Kontrolle über den Kampf. Er punktete Moreno weiter im Stand aus und ließ sich nicht mehr zu Boden bringen – bis zu Beginn der fünften Runde. 90 Sekunden vor Schluss konnte Pettis jedoch wieder aufstehen und Moreno nochmals im Stand bearbeiten.

Die drei Punktrichter gaben den Sieg anschließend mit Wertungen von 49-46, 48-46 und 48-46 an Pettis.

„Er hat es mir anfangs nicht leicht gemacht, aber ich bin ruhig geblieben und hatte vier Runden, um zu beweisen, dass ich der Bessere bin – und genau das habe ich dann getan“, sagte Pettis nach seinem vierten Sieg in Folge.

Grasso kehrt in die Erfolgsspur zurück

Die junge Mexikanerin Alexa Grasso steckte im Februar die erste Niederlage ihrer Karriere ein. Bei der „UFC Fight Night“ in Mexico City kehrte sie mit einem Punktsieg über die erfahrene „TUF 20“-Teilnehmerin Randa Markos in die Erfolgsspur zurück.

Im Stand schenkten sich die beiden drei Runden lang nichts, aber Grasso war die Kämpferin mit den effektiveren Treffern. In der zweiten Runde suchte Markos den Bodenkampf und brachte sich dort mit ihrem Ground and Pound in eine gute Ausgangslage. Auch in der dritten Runde verlagerte sie das Geschehen auf den Boden. Grasso kam jedoch kurz vor Schluss wieder auf die Beine zurück und setzte Markos nochmals mit ihrer Rechten zu.

Nach den drei Runden waren sich die Punktrichter uneinig. Einer sah Markos mit 29-28 vorne, doch der Sieg ging mit zwei weiteren Wertungen von 29-28 an Grasso.

Schnelle Siege für Price und Bandenay

Niko Price behielt auch im Kampf gegen Versace-Model Alan Jouban seine weiße Weste. Beide duellierten sich von Beginn an mit harten Schlägen, aber nach 1:44 Minuten holte Price Jouban mit einer Rechten von den Beinen und beendete den Kampf mit Ground and Pound.

Der größte Außenseiter der Veranstaltung, der debütierende Peruaner Humberto Bandenay, erzielte gegen den mexikanischen „TUF Lateinamerika“-Gewinner Martín Bravo einen sensationellen Sieg. Bandenay traf Bravo mit einem Bodykick und erwischte ihn danach mit einem linken Kniestoß – Knockout nach nur 26 Sekunden.

Alvey und Pérez gewinnen nach Punkten

Gegen Sam Alvey kassierte Rashad Evans, ein ehemaliger Weltmeister im Halbschwergewicht, seine zweite Niederlage im zweiten Kampf als Mittelgewicht – und insgesamt die vierte in Folge. Evans war zwar mit zwei Takedowns erfolgreich, aber im Stand erzielte Alvey die besseren Treffer. Dadurch fuhr er nach drei Runden einen geteilten Punktsieg (29-28, 28-29, 29-28) ein.

Der „TUF Lateinamerika“-Gewinner Alejandro Pérez feierte gegen Andre Soukhamthath seinen vierten Sieg im Octagon. Soukhamthath schlug Pérez in der ersten Runde gleich zweimal nieder und dann ein drittes Mal in der zweiten Runde. Doch dann revanchierte sich Pérez mit einem eigenen Niederschlag. In der dritten Runde punktete Pérez mit einem Takedown und gewann damit die Runde. Anschließend ging der geteilte Punktsieg mit Wertungen von 29-28, 28-29 und 29-28 an ihn.

Das Vorprogramm von UFC Mexico

Der Schwede Jack Hermansson besiegte den Engländer Brad Scott nach 3:50 Minuten der ersten Runde durch technischen Knockout.

Dustin Ortiz schlug Hector Sandoval nach 0:15 Minuten der ersten Runde KO.

Der Brasilianer Rani Yahya zwang den Mexikaner Henry Briones nach 2:01 Minuten der ersten Runde mit einem Kimura zur Aufgabe.

Der Mexikaner José Alberto Quiñónez gewann gegen den Chilenen Diego Rivas einstimmig nach Punkten (30-27, 30-27, 30-27).

Joseph Morales brachte Roberto Sanchez nach 3:56 Minuten der ersten Runde mit einem Rear Naked Choke zur Aufgabe.

Jordan Rinaldi ließ den Mexikaner Álvaro Herrera nach 2:01 Minuten der ersten Runde in einem Von Flue Choke abklopfen.

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