Ngannou hält Miocic für eingeschüchtert

Der nächste Weltmeisterschaftskampf im Schwergewicht zwischen Stipe Miocic und Francis Ngannou fühlt sich anders an als die meisten Titelkämpfe. Dem Weltmeister Miocic – der zuletzt fünfmal in Folge durch Knockout gewann – fehlt nur noch ein Sieg, um einen neuen Rekord für die meisten Titelverteidigungen in der Schwergewichtsklasse aufzustellen.

In der Nacht zum 21. Januar ist Miocic bei UFC 220, der ersten Großveranstaltung im Jahr 2018, der Außenseiter – und der aufstrebende Ngannou ist der Favorit.Stipe Miocic interacts with media during the UFC 220 press conference inside T-Mobile Arena on December 29, 2017 in Las Vegas, Nevada. (Photo by Jeff Bottari/Zuffa LLC)

Der Weltmeister lässt sich aber von dem scheinbar mangelnden Respekt seitens der Buchmacher nicht beeindrucken. Er freut sich darauf, den Menschen wieder einmal das Gegenteil zu beweisen.

„Ich bin der Außenseiter… zumindest denken das die Buchmacher. Daran habe ich mich gewöhnt“, sagte Miocic am Freitag auf einer Pressekonferenz in der T-Mobile Arena in Las Vegas. „Vor allen meinen Kämpfen gelte ich als Außenseiter. Ich bin aber gerne der Außenseiter, denn mir gefällt es, anderen das Maul zu stopfen. Wer gegen mich wettet, verliert eine Menge Geld.“

Sein Kampf gegen Ngannou fühlt sich auch deswegen anders an, weil es seit Brock Lesnar nicht mehr so viel Hype um ein Schwergewicht gegeben hat. Ngannous Schlagkraft ist einzigartig. Das demonstrierte der gebürtige Kameruner zuletzt bei UFC 218 in Detroit, als er Alistair Overeem mit einem Aufwärtshaken ausknockte, der auf ewig in den Highlightvideos zu finden sein wird.

Miocic sagte, die Power seines Herausforderers würde ihn nicht einschüchtern, da er in der UFC auf die gefährlichsten Kämpfer der Welt trifft. Ngannou denkt jedoch, der Weltmeister würde lügen.

Francis Ngannou interacts with media during the UFC 220 press conference inside T-Mobile Arena on December 29, 2017 in Las Vegas, Nevada. (Photo by Jeff Bottari/Zuffa LLC)„Natürlich ist er eingeschüchtert“, sagte Ngannou. „Er weiß, was passieren wird. Jetzt tritt er noch als Champion auf. Aber er kennt den Mann, gegen den er kämpfen muss. So einen Kampf hat er in seiner ganzen Karriere noch nie bestritten.“

Bis zum Weltmeisterschaftskampf sind es nur noch drei Wochen und Ngannou meinte, dass er sich in den letzten Monaten ohnehin sowohl auf Overeem als auch auf Miocic vorbereitete, da er wusste, dass er mit einem Sieg über den Niederländer eine Titelchance bekommen würde.

Auf die Frage, wie Miocic mit seiner Power umgehen würde, antwortete Ngannou, der Weltmeister würde von Anfang an auf der Flucht sein.

„Egal was er macht – ich werde ihn erwischen“, sagte Ngannou. „Ich werde ihn treffen und ihr isst ja, was passiert, wenn ich jemanden treffe.“

Miocic hat keine Probleme damit, Ngannou den Hype und die Promo zu überlassen. Er konzentriert sich nur auf sich selbst und seine bevorstehende Titelverteidigung.

„Ich bin ein bodenständiger Mensch und brauche all das Trara nicht“, sagte Miocic. „Er hat sich das verdient, er ist ein großer Bursche, der hart zuschlagen kann. Schön für ihn, soll er all den Hype bekommen, den er will. Ich werde einfach weiter das tun, was ich sonst auch tue und gewinnen.“

Das Hauptprogramm von UFC 220 in Boston läuft in der Nacht vom 20. auf den 21. Januar live auf ran FIGHTING, das Vorprogramm auf UFC FIGHT PASS.
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